Explodierende Preise an den Zapfsäulen und teurere Öffi-Tickets setzen viele Menschen unter Druck. Vorarlbergs Grünen-Chef Daniel Zadra bringt nun einen „Mobilitäts-Hunderter“ ins Spiel, um die Autofahrer kurzfristig spürbar zu entlasten.
Die Spritpreise steigen weiter und erhöhen den finanziellen Druck auf viele Haushalte dramatisch. Vor diesem Hintergrund kritisiert der grüne Mobilitätssprecher Daniel Zadra die aktuellen Preiserhöhungen beim öffentlichen Verkehr im westlichsten Bundesland. Die Kombination aus Rekordpreisen an den Tankstellen und teureren Öffi-Tickets sei für die Bevölkerung nicht mehr tragbar.
Vergünstigungen für Monats- und Jahreskarten
Um eine rasche Überbrückungshilfe zu schaffen, schlagen die Grünen einen sogenannten Mobilitäts-Hunderter vor. Das reguläre Monatsticket für Bus und Bahn, das im Ländle derzeit 140 Euro kostet, soll dafür vorübergehend deutlich günstiger werden. Auch Stammkunden sollen direkt profitieren: Wer bereits eine Jahreskarte besitzt, soll eine kostenlose Verlängerung um einen Monat erhalten, während neu gekaufte Klimatickets künftig 13 statt zwölf Monate gültig sein sollen.
Finanzierung über Steuereinahmen
Als Vorbild für die Aktion dient das „Steig-um-Ticket“ aus der Energiekrise 2022. Die Finanzierung der Maßnahme könne laut Zadra problemlos über die gestiegenen Steuereinnahmen erfolgen, die durch die hohen Spritpreise über den Finanzausgleich an das Land fließen.
Die Grünen fordern die Vorarlberger Landesregierung auf, umgehend mit dem Vorarlberger Verkehrsverbund Verhandlungen aufzunehmen und die jüngsten Preiserhöhungen im öffentlichen Nahverkehr unverzüglich zurückzunehmen.
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