Genau 364 Tage nach ihrem Sturz auf der Olympiaschanze von Predazzo (It), bei dem sich Eva Pinkelnig nicht nur das Kreuzband, sondern auch den Innen- und Außenmeniskus im linken Knie gerissen und zudem noch einen Knorpelschaden erlitten hatte, wagte sich die 38-Jährige am Donnerstag erstmals wieder auf eine Schanze.
Um exakt 10.17 Uhr hob sie im Schanzenzentrum Montafon auf einer 60-Meter-Anlage ab und landete den Sprung sicher vor den Augen von ÖSV-Cheftrainer Thomas Diethart.
„Endlich“, jubelte die Harderin, die sich im Winter 2022/23 den Gesamtweltcupsieg holen und in ihrer Karriere bislang insgesamt bereits 20 Weltcupspringen gewinnen konnte.
Karriereende stand im Raum
„Dass ich nach fast einem Jahr wieder springen kann, das tun, was ich am liebsten mache, ist für mich schon wie ein kleines Wunder. Hinter dem viel Arbeit steckt“, erklärte Pinkelnig, die sich bei ihrem Team bedankte. „Durch die Schwere der Verletzung war einfach nicht klar, ob ich überhaupt zurückkomme.“
Wettkampfcomeback offen
Es sei aber nur ein erster Schritt. „Gelungen ist das Comeback für mich erst mit dem ersten Wettkampf“, sagte Eva, die allerdings noch offenließ, ob sie bereits beim Weltcupauftakt in Lillehammer ab 20. November wieder dabei ist.
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