Schocktat in Italien
Messerangriff auf Lehrerin von Mitschüler gestoppt
Zuerst mit einem Pfefferspray und dann mit einem Messer ist ein 13-jähriger Schüler Freitagmorgen in Rom auf seine Lehrerin losgegangen. Die Pädagogin verdankt einem mutigen Mitschüler des Angreifers ihr Leben.
Italienischen Medien zufolge trug der 13-Jährige während des Angriffs im Klassenzimmer einen Helm, auf dem eine Kamera befestigt war. Der Schüler habe versucht, die Tat im Internet zu streamen.
Die Lehrerin habe Verletzungen an der Lunge und an den Armen erlitten. Doch sie überlebte und schwebt offenbar nicht in Lebensgefahr – auch dank eines Mitschülers, der den 13-Jährigen gestoppt hat. Die alarmierten Carabinieri konnten schließlich die Situation unter Kontrolle bringen und den Burschen verhaften.
Christchurch-Massaker als Vorbild?
Die Hintergründe der Tat sind noch unbekannt. Allerdings wird dem Vernehmen nach untersucht, ob möglicherweise Videos des Attentats von Christchurch (Neuseeland), bei dem am 15. März 2019 zwei Moscheen in der Stadt Christchurch angegriffen und 51 Menschen erschossen worden waren, als Inspiration gedient haben. Das Massaker hatte der Täter damals ebenfalls per Helmkamera live im Internet übertragen.

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