Schlimmer Tauchunfall Freitagmittag in Steinbach am Attersee (Oberösterreich): Laut „Krone“-Informationen soll eine Person noch vor Ort verstorben sein. Zwei Begleiter konnten kontrolliert auftauchen und überstanden den Vorfall unbeschadet.
Eine dreiköpfige Gruppe aus den Niederlanden machte am Attersee eine Ausbildung zum Tieftauchen, dafür stiegen sie am Freitag beim Tauchplatz Ofen ins Wasser. Ihr Ziel war es, auf hundert Meter hinunterzutauchen. Das gelang dem erfahrenen Trio auch. Doch beim Aufstieg bekam ein 57-Jähriger plötzlich Probleme unter Wasser.
Der Hobbysportler „schoss“ bei einem unkontrollierten Notaufstieg gegen 12.30 Uhr nach oben. Zwei polnische Taucher, die sich zu dem Zeitpunkt ebenfalls im Attersee befanden, wurden auf den leblos treibenden Taucher aufmerksam.
Eine Stunde lang reanimiert
Sie brachten den Niederländer ans Ufer, befreiten ihn von seiner Ausrüstung und begannen sofort mit Reanimationsmaßnahmen. „Seine Kollegen haben den Aufstieg fertig gemacht und waren nach rund einer Stunde unversehrt an der Wasseroberfläche“, schildert Gregor Rader, Ortsstellenleiter der Wasserrettung Nußdorf am Attersee. Als die beiden Männer ankamen, war ihr Freund, trotz einstündiger Reanimation, bereits verstorben.
Zweiter Unfall fast zeitgleich
Die genaue Ursache des Unglücks ist noch nicht bekannt, da der Tauchcomputer des Mannes vor Ort aufgrund einer Beschädigung nicht ausgelesen werden konnte. Die Einsatzkräfte vom Roten Kreuz waren übrigens so schnell am Einsatzort, da es unmittelbar davor zu einem weiteren Zwischenfall mit einer Taucherin gekommen war. Die Frau wurde allerdings mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus nach Vöcklabruck gebracht.
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