„Prinz des Terrors“

Osama bin Ladens Sohn soll Tod vorgetäuscht haben

Ausland
17.09.2026 11:54
Porträt von krone.at
Von krone.at

Osama bin Ladens ältester Sohn Hamza soll 2019 seinen Tod mithilfe eines Mafia-Clans vorgetäuscht haben. Der heute 37-Jährige soll in Asien und Afrika ein Terrornetzwerk aufgebaut haben und Anschläge auf den Westen planen.

Hamza, bekannt als „Kronprinz des Terrors“, soll laut US-Präsident Donald Trump 2019 bei einem Luftangriff getötet worden sein. Doch sein Tod wurde angeblich vom Terrornetzwerk al-Kaida und einem Mafia-Clan vorgetäuscht.

Unterstützung der „Sopranos Afghanistans“
Die al-Kaida soll den US-Auslandsgeheimdienst (CIA) dazu gebracht haben zu glauben, Hamza sei getötet worden, da die Organisation wusste, dass sie ausspioniert wurde. Dieses Täuschungsmanöver wurde vom Haqqani-Netzwerk unterstützt, das auch unter der Bezeichnung „die Sopranos Afghanistans“ bekannt ist.

Was am 11. September 2001 passierte

  • Terroristen des islamistischen Netzwerks Al-Kaida entführten am 11. September 2001 vier Passagierflugzeuge.
  • Zwei davon steuerten in die Türme des World Trade Centers.
  • Ein weiteres Flugzeug traf das Pentagon – Hauptsitz des Verteidigungsministeriums – bei Washington.
  • Eine vierte Maschine stürzte in Pennsylvania ab, nachdem die Passagiere Widerstand gegen die Entführer geleistet hatten. Welches Ziel die Entführer mit der vierten Maschine hatten, ist bis heute unklar.
  • Bei der islamistischen Terrorattacke starben vor 25 Jahren fast 3000 Menschen.

al-Sawahiri – ein ägyptischer Arzt, der nach Osama bin Ladens Tod zum Terrorführer wurde – wies Hamzas Vertraute an, an, in abgehörten Telefonen offen über dessen Ableben zu sprechen, um die CIA von der Echtheit seines Todes zu überzeugen.

Als al-Sawahiri 2022 selbst bei einem Luftangriff auf einen Balkon in Kabul getötet wurde, stieg der Bin-Laden-Erbe in den Rängen auf. Er soll sich mit dem iranischen Militär, der Hamas, dem Islamischen Staat und Dutzenden weiteren militanten Gruppen vernetzt haben.

Der Westen könnte Opfer von Massenanschlägen, Einzeltaten, Entführungen, Morden, Sabotageakten sowie gezielten Angriffen auf Politiker oder andere hochrangige Persönlichkeiten werden, so die Einschätzung des „Mirror“. Dort heißt es, dass auch politische Attentate im Bereich des Möglichen lägen, wie „Geiselnahmen, cybergestützte Aktivitäten und die Ausnutzung der Polarisierung durch die Kriege im Gazastreifen und im Nahen Osten“.

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