Vier Tage, vier Kärntner Seen und insgesamt 44 Kilometer auf vier Kärntner Seen – die zweite Auflage von „Johnny Who“ lockte heuer 23 Langstreckenschwimmer aus ganz Europa an. Mit der Villacherin Kaya Hübel gewann in 11:39:49 Stunden eine Dame, auch sonst gab´s viel zum Staunen.
Vier Tage, vier Kärntner Seen und insgesamt 44 Kilometer auf vier Kärntner Seen – die zweite Auflage von „Johnny Who“ wurde am Wörthersee mit einem emotionalen Finale abgeschlossen. Den Auftakt bildeten der Weißensee und der Millstätter See, die jeweils 11,5 Kilometer zur Gesamtstrecke beitrugen. Am Faaker See wartete eine 3,5 Kilometer lange Etappe, ehe am letzten Tag am Wörthersee die Entscheidung fiel. Dort galt es für die Teilnehmer noch einmal 17,5 Kilometer zu.
20-jährige Villacherin hatte die meiste Power
Und wie im Vorjahr war eine Frau voran: Kaya Hübel gewann mit einer Gesamtzeit von 11:39:49 Stunden vor Chiara Fritz (T) und Myriam Meddeb (W). Die Villacherin ist erst 20 Jahre alt, hatte aber die größte Power von allen. Bei den Herren gewann Antoine Desmedt (W) in 12:09:38 Stunden. Organisator war Kärntens Marathonmann im Wasser: Georg Findenig hat bereits den Ärmelkanal (40 Kilometer) und North Channel (35 Kilometer) durchschwommen.
Für einen besonderen Höhepunkt sorgte Vorjahressiegerin Claudia Müller. Die 55-Jährige nahm am letzten Tag die komplette Umrundung des Wörthersees in Angriff – 34 Kilometer im offenen Wasser. Eine außergewöhnliche Ausdauerleistung. Nach vier intensiven Tagen fand das Abenteuer im Veldener Kurpark einen gemeinsamen Abschluss.
Kärntens Marathonmann als Organisator
„Heuer gab es schon 23 Teilnehmer aus ganz Europa, wir freuen uns auf die dritte Auflage“, so Findenig, der auch auf den Kärntner Seen daheim ist und heuer in der Vorbereitung für sein Irland-Abenteuer die kompletten 44 Kilometer des „Johnny Who“ an einem Tag zurückgelegt hat.
Auch das Wörthersee-Crossing und der Alpen Adria Swim-Cup fand statt. Die bunte Mischung macht es aus. „Hier stehen ambitionierte Langstreckenathleten, erfahrene Open-Water-Schwimmer, Hobbysportler und Nachwuchs gemeinsam am Start. Während für die einen Sekunden und Platzierungen zählen, geht es für andere darum, erstmals eine bestimmte Distanz zu bewältigen oder einfach das besondere Erlebnis eines Freiwasserbewerbs zu genießen“, sagt Georg Findenig.
Wörthersee-Umrundung als Draufgabe
Mit Bewerben von 250 und 500 Metern für den Nachwuchs sowie Distanzen über 500 Meter, 2,5 Kilometer, 5 Kilometer, 10 Kilometer, 17,5 Kilometer und 34 Kilometer bot das Wörthersee Crossing dafür die gesamte Palette. Auch international hat sich die Veranstaltung einen Namen gemacht: Insgesamt 16 Nationen waren am Start – einige Teilnehmer reisten sogar aus den USA an den Wörthersee.
„ Bei uns kann jemand seine ersten 500 Meter bei einem Open-Water-Bewerb schwimmen und gleichzeitig stehen Athleten am Start, die den gesamten Wörthersee umrunden. Am Ende kommen alle im selben Ziel an und feiern gemeinsam. Genau dafür steht der Alpen Adria Swim Cup“, so Xenia und Georg Findenig vom Organisationsteam.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.