Kopfschütteln bei Jürgen Klopp! Dass schon vor seiner ersten Kaderbekanntgabe zahlreiche Namen an die Öffentlichkeit geraten waren, kann der neue deutsche Bundestrainer nicht nachvollziehen.
In den vergangenen Tagen hatten deutsche Medien immer wieder Namen genannt, die es in das Aufgebot von Jürgen Klopp geschafft haben. So hatten vor allem die Rückkehr von Ajax-Torhüter Marc-Andre ter Stegen und die überraschende Nominierung von Elversberg-Kicker Felix Keidel für Aufsehen gesorgt.
Gespräch mit Überraschungsmann
„Ich habe gestern Abend nochmal mit Felix Keidel gesprochen und ihn gefragt, wie die letzten 16, 17 Stunden waren, nachdem das jemand geleakt hat. Und übrigens: Ich kann sagen, dass mir das wurscht ist, dass das frühzeitig rauskommt. Da habe ich gar kein Problem mit“, schildert Klopp am Donnerstag. Und rechnet dann mit den Verantwortlichen der Kader-Leaks ab: „Ich finde es nur ein bisschen arm, damit seinen Lebensunterhalt zu verdienen, dass du Dinge früher raushaust, als man es eigentlich wissen müsste!“
Appell an Medien
Bei seiner Kader-PK nimmt Klopp auch die Medien in die Pflicht. „Wir haben ein paar junge Leute draufgeschrieben. Jetzt geht es schon auch darum, wie ihr damit umgeht“, betont der 59-Jährige. „Wir können es ihnen schwerer oder leichter machen!“
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