Der frühere Regionalliga-Trainer Raphael Laghnej geht mittlerweile neue Wege. Seine neue Aufgabe im Frauenfußball führte den Deutsch-Tunesier zurück in seine Heimat Mainz. Der 52-Jährige sieht großes Potenzial und stellt dem Sport ein gutes Zeugnis aus: „Da geht es noch um ehrlichen Fußball.“
Um seinen Traum vom Trainer-Dasein in Österreich zu erfüllen, wechselte Raphael Laghnej einst im Sommer 2023 nach Salzburg. Nach Aufgaben als Coach des jetzigen Chaos-Klubs BSK 1933 („Es war vorhersehbar, dass diese Sache ein schlechtes Ende nimmt“) und als Nachwuchsleiter der Austria brach der Deutsch-Tunesier früher als gedacht seine Zelte aber wieder ab.
Auch bei österreichischem Bundesligisten im Gespräch
Seit Juli 2026 geht der 52-Jährige in seiner Heimatstadt Mainz neue Wege. Laghnej ist Trainer des U19-Frauenteams des deutschen Bundesligisten, der in den vergangenen Jahren einen rasanten Aufstieg hingelegt hat. „Da geht es noch um den ehrlichen Fußball, wo es wenig Neider, keine Egomanen und wenig Ellbogengesellschaft gibt“, sagt der Fachmann. Der vor seinem Engagement am Rhein auch bei einem österreichischen Frauen-Bundesligisten als Trainer im Gespräch war.
„Ich vermisse Österreich, aber ...“
Der Frauenfußball habe in Deutschland noch viel unentdecktes Potenzial, das gelte noch mehr für den Sport in Österreich, sagt Laghnej. Auf seinem neuen Weg, den er voller Überzeugung geht, hat er seine ehemalige Heimat Österreich aber nicht vergessen. „Ich vermisse es. Aber das Schicksal scheint es gewollt zu haben, dass ich nach Mainz zurückkehre.“
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