Bulls in Schweden

Von der Elite noch ein gutes Stück entfernt

Sport
14.09.2026 09:30

Für Salzburg war Schweden diesmal keine Reise wert. Die Eisbullen verloren in der Champions Hockey League sowohl in Ängelholm als auch in Växjö. Ein Torverhältnis von 3:11 aus zwei Spielen spricht eine klare Sprache. Eine Kolumne von „Krone“-Sportredakteur Manuel Grill.

Für Eishockey-Fans ist Schweden eigentlich immer eine Reise wert. Diesmal verschlug es die Eisbullen nach Ängelholm und Växjö, im Oktober folgt die dritte Champions Hockey League-Auswärtspartie in Skelleftea.

Egal, ob im Küstenort oder mitten im schwedischen Seenland – der Kufensport war allgegenwärtig. Die Vereine sind in den Städten tief verankert, Eishockey gehört hier zum guten Ton. „Wenn ich mit dem Rögle-Trainingsanzug durch die Straßen gehe, wird man sofort angesprochen und beglückwünscht – egal ob man in der Kampfmannschaft oder im Nachwuchs spielt“, erzählte Legionär Johannes Neumann aus seinem Alltag in Ängelholm.

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Es waren natürlich wahnsinnig starke Gegner, da muss man das Tempo auch hochhalten, wenn man mitspielen will

Peter Schneider

Für Salzburg war im hohen Norden diesmal nichts zu holen. Akzente konnten die Eisbullen nur setzen, wenn der Gegner das auch zuließ. Ein Torverhältnis von 3:11 aus zwei Spielen spricht eine klare Sprache. Von der Elite Europas ist man derzeit noch ein gutes Stück entfernt.

„Es waren natürlich wahnsinnig starke Gegner, da muss man das Tempo auch hochhalten, wenn man mitspielen will. Über einige Phasen haben wir gut mitgehalten, auch wenn man das vielleicht nicht an den Ergebnissen sieht“, resümierte Eisbulle Peter Schneider den Schweden-Trip.

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