Ein Unfall mit zwei Schwerfahrzeugen sorgte am Montagvormittag auf der A14 bei Altach in Vorarlberg Richtung Innsbruck für einen kilometerlangen Rückstau. Autofahrer brauchten viel Geduld.
Gegen 7.40 Uhr war ein 56-jähriger Lkw-Fahrer mit seinem Schwerfahrzeug auf der Normalspur in Fahrtrichtung Tirol unterwegs. Hinter ihm folgte ein 53-jähriger Chauffeur mit seinem Sattelzug nach. Aus bislang ungeklärter Ursache krachte dieser in das Heck seines Vordermanns.
Das Sattelfahrzeug touchierte in weiterer Folge die rechte Leitschiene. Durch den Kontakt mit der Leitplanke wurde der Treibstofftank des Sattelzugs aufgerissen. An beiden Schwerfahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.
Auslaufende Flüssigkeiten
Aufgrund der starken Beschädigung am Tank verlor die Zugmaschine eine unbestimmte Menge Diesel. Diese verteilte sich auf der Fahrbahn und versickerten im Erdreich.
Für die Bergungs- und Säuberungsarbeiten blieb die Strecke zunächst nur auf der Überholspur passierbar. Zwischen 8.32 Uhr und 8.47 Uhr musste die Abfahrt Altach komplett abgeriegelt werden, zudem kam es zu mehrfachen kurzen Totalsperren der Autobahn. Der Rückstau reichte bis zur Anschlussstelle Dornbirn-Süd zurück.
Im Einsatz standen zwei Fahrzeuge der Feuerwehr mit insgesamt zwölf Mann, die Asfinag mit vier Fahrzeugen und vier Mitarbeitern sowie drei Streifen der Bundespolizei. Für die Reinigungsarbeiten kamen zudem zwei Kehrmaschinen zum Einsatz.
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