Hier im Video:

Lustenau-Trainer tobt: „Das Tor war klar abseits!“

Fußball National
13.09.2026 18:18
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Hätte das Siegestor der Wiener Austria gegen Austria Lustenau zählen dürfen? Für Lustenau-Trainer Markus Mader und Tormann Domenik Schierl gibt es darauf nur eine klare Antwort: Der Treffer hätte aufgrund einer Abseitsstellung von Lee nicht zählen dürfen.

„Dann bekommst du noch ein Tor, das klar abseits war, und fährst mit null Punkten extrem enttäuscht heim“, tobte Mader im Interview nach dem Match. In der Nachspielzeit köpfelte Lee Kang-hee an die Latte. Den Abpraller verwertete Boateng mit einem sehenswerten Seitfallzieher. Der Treffer zählte, obwohl der Südkoreaner nach seinem Kopfball möglicherweise im Abseits gelegen war. „Aber es ist egal. Das Spiel wird nicht wiederholt werden, die Punkte werden nicht zurückkommen“, so der Lustenau-Trainer.

Domenik Schierl
Domenik Schierl(Bild: GEPA)

„Behindert meine Sicht“
Auch für den Lustenau-Keeper hätte es nur eine richtige Entscheidung gegeben. „Meiner Meinung nach war das Tor (zum 2:1) klar abseits. Der Spieler, der ins Tor fällt, behindert mich ganz klar, er stört meine Sicht. Es ist für mich unverständlich“, beschwerte sich Schierl.

„Die Austria war tot“
Generell hätten die Vorarlberger das Spiel nicht mehr aus der Hand geben dürfen, meinte der 58-Jährige. „Die Niederlage ist völlig unnötig. Wir haben uns selber geschlagen. Wir haben es wieder geschafft, dass wir eine Mannschaft, die eigentlich tot war, ein Stadion, das tot war, zu neuem Leben erwecken. Dadurch, dass wir nach dem 1:0 den Sack nicht zumachen und Umschaltsituationen schlampig zu Ende spielen“, so Mader. „Die Performance war super, aber es war hinten raus zu naiv. In so einem wichtigen Spiel musst du irgendwann den Killerinstinkt haben, das haben wir nicht geschafft.“

Austria-Trainer Stephan Helm
Austria-Trainer Stephan Helm(Bild: GEPA)

„Never-give-up-Mentalität“
Austria-Trainer Stephan Helm lobte hingegen die Mentalität seiner Mannschaft: „Man hat schon gesehen, was wir vorhatten. Es ist in vielen Phasen gut gelungen, wir hatten genug Torsituationen. Für mich ist diese Never-give-up-Mentalität ganz wichtig, die uns in der Vergangenheit immer ausgezeichnet hat und die wir auch heute an den Tag gelegt haben. Wir haben das Spiel dadurch mit den Fans im Rücken noch drehen können. Natürlich braucht man diese Punkte, damit wieder Energie entsteht. Schwierige Phasen gibt es immer wieder. Du musst dich aber darauf konzentrieren, dass du deine Arbeit machst, und vor allem darauf, dass du auch die Überzeugung hast, dass der Weg, den wir gehen, funktioniert. Und trotzdem ist es wichtig, dass wir selbstkritisch bleiben.“

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.

KMM
Top 3
Kostenlose Spiele

Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung