Schock für einen 60-Jährigen am helllichten Tag in Innsbruck: Der Einheimische wurde von zwei jungen Männern attackiert und ausgeraubt. Dank aufmerksamer Zeugen konnten die beiden Verdächtigen rasch festgenommen werden. Einer der mutmaßlichen Räuber zeigte sich geständig – der andere demolierte den Haftraum.
Zu dem dramatischen Vorfall war es bereits am späten Donnerstagvormittag gekommen. Der 60-jährige Einheimische sei in der Heiliggeiststraße nahe des Innsbrucker Hauptbahnhofes von zwei zunächst unbekannten jungen Tätern angegriffen worden. Das Duo verpasste dem Opfer mehrere Faustschläge, entriss ihm eine Tasche und ergriff letztlich Richtung Adamgasse die Flucht.
Zeugen lieferten wichtige Hinweise
Mehrere Zeugen beobachteten den Raub und alarmierten die Polizei. „Sie konnten den Beamten sowohl die Fluchtrichtung als auch eine detaillierte Personenbeschreibung der beiden Tatverdächtigen nennen“, so die Ermittler.
Im Zuge der anschließenden Fahndung konnten die beiden jungen Männer – es handelt sich um einen 16-jährigen Österreicher und einen Serben (18) – im Nahbereich von Polizeikräften angehalten und festgenommen werden.
Randale und Geständnis im PAZ
Der 16-jährige Tatverdächtige habe sich zunächst seiner Festnahme widersetzt und soll mehrere Polizisten bedroht haben. Nach seiner Einlieferung in das Polizeianhaltezentrum (PAZ) habe er außerdem einen Haftraum beschädigt. Der 18-jährige Serbe zeigte sich zur Tat geständig.
In Justizanstalt eingeliefert
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Innsbruck wurden beide Tatverdächtigen anschließend in die Justizanstalt Innsbruck eingeliefert. Das 60-jährige Opfer erlitt Verletzungen und wurde noch am Tatort von alarmierten Rettungskräften medizinisch versorgt.
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