US-Präsident Donald Trump geht davon aus, dass der Krieg gegen den Iran „unmittelbar nach“ den US-Zwischenwahlen im November endet – doch seine Berater, darunter der Vizepräsident und der Außenminister, glauben nicht daran. Sie befürchten, dass der Konflikt bis zum Ende seiner Amtszeit andauert.
Trump erklärte, die iranische Regierung versuche, die Abstimmung zu beeinflussen, werde aber nicht länger durchhalten können, sagt er. Zudem versprach er, nach den Wahlen am 3. November würden auch die Ölpreise sinken.
Doch laut „Wall Street Journal“ ist in der US-Regierung nicht jeder davon überzeugt: In Berufung auf Regierungskreise berichtete die renommierte Zeitung, dass Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio weniger optimistisch sind, was ein baldiges Kriegsende mit dem Iran betrifft.
Die beiden hätten Trump intern auf die Möglichkeit hingewiesen, dass sich der Iran-Krieg bis zum Ende seiner Amtszeit Anfang 2029 hinziehen könnte. In internen Gesprächen im Oval Office und im Lagezentrum hätten die beiden erklärt, dass Teheran dem Druck der USA weiterhin standhalten könnte.
Trump auch zuversichtlich bei Ukraine-Konflikt
Äußerst optimistisch zeigte sich Trump auch im Invasionskrieg Russlands gegen die Ukraine: Er zeigte sich überzeugt, dass der russische Präsident Wladimir Putin den Krieg in der Ukraine durch ein Abkommen beenden will.
Er habe ein großartiges Telefonat mit Putin geführt, sagte Trump vor Journalisten. Wenn auch der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj eine Einigung wolle, wäre das „sehr schön“. Das Hindernis sei jedoch, dass die beiden einander hassten. Trump hatte nach der Rückkehr von US-Unterhändlern aus Moskau und Kiew mit Putin telefoniert.
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