Sprengstoff-Alarm

Schweizer Grenzübergang komplett abgeriegelt

Ausland
09.09.2026 19:43

Wegen eines Sprengstoff-Alarms ist am Mittwochnachmittag der Grenzübergang Rheinfelden zwischen Deutschland und der Schweiz komplett abgeriegelt worden. Bei der Kontrolle eines Fahrzeuges haben Spürhunde angeschlagen. Der Zulassungsbesitzer des Autos wird offenbar einer Straftat verdächtigt.

Laut Medienberichten schlugen Spürhunde der Schweizer Zollwache gegen 13 Uhr bei der Kontrolle des Autos mit deutschem Kennzeichen gleich zwei Mal. Daraufhin wurden „polizeiliche Maßnahmen“ eingeleitet. Diese dauern noch immer an. Einem Bericht der Online-Ausgabe der „Bild“ zufolge wurden deutsche Entschärfungsexperten beigezogen.

Die Durchsuchung auf Sprengstoff sei wegen eines Eintrags im grenzüberschreitenden Melde- und Fahndungssystem der Schengen-Staaten angeordnet worden, hieß es. Gegen den Zulassungsbesitzer werde wegen einer Straftat ermittelt. Ob tatsächlich Sprengstoff oder eine Bombe sichergestellt werden konnte, ist unklar.

Polizei gibt sich zugeknöpft
Der Grenzübergang wurde vorsorglich in beide Richtungen gesperrt. „Angesichts der laufenden polizeilichen Maßnahmen wird um Verständnis gebeten, dass die Bundespolizei sich zu den konkreten Einsatzmaßnahmen derzeit nicht äußern kann“, erklärte die Behörde.

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