Sprengstoff-Alarm

Schweizer Grenzübergang komplett abgeriegelt

Ausland
09.09.2026 22:24

Wegen eines Sprengstoff-Alarms ist am Mittwochnachmittag der Grenzübergang Rheinfelden zwischen Deutschland und der Schweiz komplett abgeriegelt worden. Bei der Kontrolle eines Fahrzeuges haben Spürhunde angeschlagen. Der Zulassungsbesitzer des Autos wird offenbar einer Straftat verdächtigt.

Laut Medienberichten schlugen Spürhunde der Schweizer Zollwache gegen 13 Uhr bei der Kontrolle des Autos mit deutschem Kennzeichen gleich zwei Mal. Daraufhin wurden „polizeiliche Maßnahmen“ eingeleitet. Diese dauerten stundenlang an. Einem Bericht der Online-Ausgabe der „Bild“ zufolge wurden deutsche Entschärfungsexperten beigezogen.

Die Durchsuchung auf Sprengstoff sei wegen eines Eintrags im grenzüberschreitenden Melde- und Fahndungssystem der Schengen-Staaten angeordnet worden, hieß es. Gegen den Zulassungsbesitzer sei wegen des Verdachts auf eine Straftat ermittelt worden.

Polizei gibt sich zugeknöpft
Der Grenzübergang wurde vorsorglich in beide Richtungen gesperrt. „Angesichts der laufenden polizeilichen Maßnahmen wird um Verständnis gebeten, dass die Bundespolizei sich zu den konkreten Einsatzmaßnahmen derzeit nicht äußern kann“, erklärte die Behörde. Wenig später wurde bekannt, dass der Lenker uns sein Beifahrer – es handelt sich offenbar um Vater und Sohn – vorläufig festgenommen worden waren.

Am Abend gaben die deutschen und Schweizer Behörden Entwarnung. „Es wurden keine gefährlichen Stoffe aufgefunden“, hieß es. Die Sperren wurden wieder aufgehoben. Unter welchem Verdacht die beiden Festgenommenen stehen, ist nicht bekannt.

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