Parks geschlossen
Unwetter beenden Italiens Sommer der Rekordhitze
Schwere Unwetter haben am Mittwoch weite Teile Norditaliens getroffen und dabei die Temperaturen deutlich sinken lassen. Nach einem Sommer mit außergewöhnlicher Hitze sorgten heftige Gewitter, Starkregen und stürmische Böen für zahlreiche Schäden und Behinderungen.
In Mailand ordnete die Stadtverwaltung vorsorglich die Schließung der Parks an. Damit sollte verhindert werden, dass Menschen durch umstürzende Bäume oder herabfallende Äste verletzt werden.
Hier ist die Gewitterfront über Sottomarina bei Venedig zu sehen:
Auch der Bahnverkehr war erheblich beeinträchtigt. Auf den Bahnlinien zwischen den lombardischen Städten Cremona und Treviglio sowie zwischen Cremona und Brescia fielen zahlreiche Züge aus, nachdem Äste auf die Gleise gestürzt waren. Schwere Unwetter wurden auch in Kärntens Nachbarregion Friaul Julisch Venetien gemeldet.
August war in Italien besonders heiß
Der Sommer 2026 war in Italien der heißeste seit Beginn der Messungen 1950. Laut Nationalem Forschungsrat (CNR) lag die durchschnittliche Temperatur bei 24,3 Grad Celsius. Damit wurde der bisherige Rekord von 2003 (23,6 Grad) übertroffen. Besonders heiß war der August. Die landesweite Durchschnittstemperatur erreichte 25,6 Grad und lag damit 5,2 Grad über dem Mittel der Jahre 1951 bis 1980. Gegenüber dem Referenzzeitraum 1991 bis 2020 betrug die Abweichung 3,5 Grad.

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