In Auto versteckt

Migrant stirbt während Überfahrt nach Sizilien

Ausland
08.09.2026 16:50
Porträt von krone.at
Von krone.at

Ein 25-jähriger Tunesier wollte offenbar als blinder Passagier auf einer Fähre von Tunesien nach Italien gelangen. Doch das Unterfangen endete in einer Tragödie.

Die Besitzerin eines Autos, in welchem sich der 25-Jährige versteckt hatte, schlug Alarm, als sie den leblosen Migranten entdeckte. Die Besatzung der Fähre verständigte daraufhin die Wasserschutzpolizei. Bei der Ankunft des Schiffes warteten Einsatzkräfte im Hafen von Palermo.

Ein Gerichtsmediziner führte dort eine erste Untersuchung der Leiche durch. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Obduktion an. Sie soll unter anderem klären, wann und woran der 25-Jährige gestorben ist.

Welche Rolle spielte Fahrzeugbesitzerin?
Auch die Fahrzeugbesitzerin ist ins Visier der Ermittlungen geraten. Ihre Rolle bzw. eine mögliche Verantwortung für den Tod des Mannes werden von der Staatsanwaltschaft geprüft. Die Frau stammt ebenfalls aus Tunesien.

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