Irgendwann ist es zu spät. Was für eine Watschn für die Regierenden – die Wähler in Deutschland laufen mittlerweile auch wie schon länger in Österreich in ungeahnten Scharen nach rechts. So laut wie jetzt waren die Alarmsignale für die etablierten Parteien noch nie. Aber die Vertreter von CDU/CSU und SPD wie bei uns ÖVP und SPÖ mögen nicht so tun, als hätten sie zuvor keine gehört. Entweder wollten sie diese überhören oder fanden nicht ausreichend Kraft, Konsequenzen daraus zu ziehen. Und irgendwann ist es dann einmal zu spät …
„Gute Nacht!“ Das Wahlergebnis in Ostdeutschland ist ein mehr als klares Zeichen, Wahlforscher bestätigen, was auch AfD-Chefin Alice Weidel formuliert: Es besteht ein massives Verlangen nach einem Politikwechsel. Und je länger die laut rechte Definition „Systemparteien“ nicht ausreichend darauf reagieren, umso massiver wird der Denkzettel der Wähler ausfallen. Sachsen-Anhalt beweist zudem, was wir in Österreich wissen: Eine als schwach wahrgenommene Bundespolitik fällt Landespolitikern auf den Kopf. Was in den Augen der Wähler die Regierungsspitzen in Berlin falsch machen, müssen ihre Parteikollegen in den Ländern ausbaden – im Nachbarland schon jetzt. Bei uns planmäßig erst mit Beginn in einem Jahr. Dann kommen Oberösterreich, Tirol, Niederösterreich und Kärnten in kurzer Folge dran. Geht es in Wien so weiter, dann heißt es für die ÖVP- und SPÖ(-Noch)-Granden in Linz, Innsbruck, Klagenfurt und St. Pölten „Gute Nacht!“
Kommen Sie gut durch den Dienstag!
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.