Für etwa 2000 steirische Schüler wird es schon zu Schulbeginn ernst: Sie müssen sich einer oder mehreren Nachprüfungen stellen.
Freunde wiedersehen, erholt ins neue Schuljahr starten – nicht allen steirischen Schülern ist ein solcher Schulstart vorbehalten. Rund 2000 Jugendliche lernen schon eifrig, um sich auf Nachprüfungen vorzubereiten, die nächste Woche (am 14. und 15. September) stattfinden. Im Vergleich zum Vorjahr sind das um 200 Schülerinnen und Schüler weniger.
Allerdings: Ein allgemeiner Trend ließe sich daraus nicht ableiten, heißt es von der Bildungsdirektion. Die Zahl könne sich nächstes Jahr schon wieder ändern. Das hänge stark vom jeweiligen Jahrgang ab. Bildungsdirektorin Elisabeth Meixner sagt: „Wiederholungsprüfungen geben jungen Menschen eine weitere Chance, ihren Bildungsweg erfolgreich fortzusetzen. In der Vorbereitung brauchen sie Unterstützung und Zuversicht.“
Prüfungen zwischen 15 und 100 Minuten
Eine Aufschlüsselung nach Schultypen (AHS, MS, etc.) gibt es nicht. Auch eine Aufschlüsselung nach Unterrichtsgegenständen liegt laut steirischer Bildungsdirektion derzeit nicht vor. Was man weiß: Mathematik liegt vorne.
Zu einer Wiederholungsprüfung kann in maximal zwei Pflichtgegenständen angetreten werden. Wie lange eine Prüfung dauert, hängt vom Fach ab. Mündliche Teilprüfungen dauern 15 bis 30 Minuten, schriftliche 50 Minuten beziehungsweise 100 Minuten. In Schularbeitsfächern oder einer lebenden Fremdsprache wird grundsätzlich schriftlich und mündlich geprüft.
Wiederholungsprüfungen geben jungen Leuten die Chance, ihren Bildungsweg erfolgreich fortzusetzen.

Elisabeth Meixner
Bild: Trinkel
Gesamter Stoff des Vorjahres
Auch mit einem „nicht genügend“ können Schüler durch die Aufstiegsklausel weiterkommen, wenn die Schule das so entscheidet. Abgefragt werden kann übrigens der gesamte Lehrstoff des Vorjahres – in diesem Sinne wünschen wir allen Betroffenen viel Glück!
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