Könnte schnell gehen

Kühbauer-Zukunft? Hamann denkt an Traditionsverein

Fußball International
07.09.2026 19:17
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Ex-Fußball-Star Didi Hamann hat sich im neuen Podcast „Hamann & Stankovic – Der Fußball Podcast“ von Sky Sport Austria über die Zukunft von LASK-Erfolgstrainer Didi Kühbauer geäußert. Dabei sieht der ehemalige DFB-Teamspieler besonders einen aktuellen deutschen Krisenklub als mögliche baldige Station des Österreichers. 

Von Kühbauer zeigt sich Hamann generell begeistert. Vor allem das Rückspiel gegen Celtic, mit dem sich der LASK noch sensationell die Teilnahme an der Champions League gesichert hat, hat den ehemaligen DFB-Teamspieler fasziniert. 

„Seine Mannschaft weiß nie, wann sie geschlagen ist. Das heißt, die gehen für den Trainer durchs Feuer und das musst du vorleben. Du musst auch selber dran glauben. Er macht das mit einer gewissen Reife und einer gewissen Ruhe“, lobt Hamann das Engagement des Österreichers. 

Zwei mögliche Optionen in Deutschland
Schon aufgrund der Erfolge und Spielweise der vergangenen Saison hatte Hamann vermutet, dass Kühbauer den LASK im Sommer verlässt. „Ich hätte gedacht, dass er vielleicht jetzt im Sommer schon nach Deutschland kommt. Freut mich natürlich für den LASK, dass er dageblieben ist, und das Geld hat er schon wieder eingespielt mit der Champions-League-Qualifikation“, so der Experte, der aber dennoch betont: „Er ist mit Sicherheit ein Trainer, der früher oder später in einer der größeren Ligen auftauchen wird.“

Dabei können sich im Profi-Fußball auch immer schnelle Optionen ergeben. So hat Hamann schon einen bestimmten Verein im Blick: „Wenn ich an Vereine denke, die sehe ich am Samstag und denke mir: ‘Die müsstest du mal so richtig in den Hintern treten.‘ Gladbach, das sind die ersten, die mir einfallen.“

„Eine Frage des Zeitpunkts“
Gladbach hat den Auftakt in die neue Saison verpatzt und kämpft schon seit geraumer Zeit mit sportlichen Turbulenzen. Kühbauer könnte hier ein Kandidat sein, der Ruhe in den Verein bringt, wie Hamann vermutet. Aber auch den Hamburger SV könnte sich der Deutsche als Interessent vorstellen. 

Eugen Polanski steht in Gladbach schon unter Druck.
Eugen Polanski steht in Gladbach schon unter Druck.(Bild: GEPA)

So könnte es durchaus sein, dass früher als gedacht neue Angebote eintrudeln. „Dann ist es natürlich auch immer eine Frage des Zeitpunkts. Es könnte sein, dass bei Gladbach oder Hamburg, die schlecht gestartet sind, nächste oder übernächste Woche die ersten Diskussionen losgehen werden und du kannst dir das halt dann nicht aussuchen. Weil du nicht sagen kannst: ‘Passt mal auf, ich könnte mir das vorstellen, aber erst ab 3. Januar“, so Hamann abschließend.

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