Die erweiterte ÖBB-Lehrwerkstätte in Graz bietet Lehrlingen Top-Möglichkeiten. Pünktlich zum Start der neuen Auszubildenden konnten die modernen Labore und Ausbildungsräume in Betrieb gehen. Politik zeigt sich begeistert.
Neue Laser, die Werkzeuge beschriften. Moderne 3D-Drucker, die „quasi alles können“. Fortschrittliche Platinenfräsen, die Leiterplatten für Displays herstellen. Die Ausstattung in den neuen Schulungsräumen und Laboren der ÖBB-Lehrwerkstätte in Graz bringt Lehrlinge und ihre Ausbilder regelrecht zum Strahlen: „Das macht alles total viel Spaß“, sind sich die Auszubildenden einig.
Rund sechs Monate wurde hier mit Hochdruck gearbeitet, um die Erweiterung bis zum Start der neuen Lehrlinge im September fertigzustellen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Auf einer zusätzlichen Fläche von rund 640 Quadratmetern sind hochmoderne Ausbildungsräumlichkeiten entstanden, die für 20 zusätzliche Lehrlinge Platz bieten. Rund 1,7 Millionen Euro wurden in den Umbau investiert.
So viele Lehrlinge wie nie
Den Besuch bei den frischen Fachkräften in Ausbildung ließ sich am Montag auch Mobilitätsminister Peter Hanke (SPÖ) nicht nehmen: „Die erweiterte Lehrwerkstätte in Graz zeigt, wie aus öffentlichen Mitteln konkrete Chancen für junge Menschen und mehr Fachkräfte für unser Land werden“, zeigt sich Hanke begeistert.
Die erweiterte Lehrwerkstätte in Graz zeigt, wie aus öffentlichen Mitteln konkrete Chancen für junge Menschen und mehr Fachkräfte für unser Land werden.

Mobilitätsminister Peter Hanke (SPÖ)
Bild: Mario Urbantschitsch
Mit rund 2421 Lehrlingen in ganz Österreich – etwa 400 in der Steiermark – stehen bei den ÖBB aktuell so viele junge Menschen in Ausbildung, wie nie zuvor. Die Grazer Werkstätte leistet dabei einen wichtigen Beitrag: „Mit der fertiggestellten Erweiterung der Lehrwerkstätte schaffen wir genau dort zusätzliche und moderne Ausbildungsplätze, wo sie gebraucht werden“, ist Silvia Angelo, Vorständin der ÖBB-Infrastruktur, überzeugt.
„Die Lehre bei den ÖBB bietet jungen Menschen eine Perspektive. Wenn ich die neuen Räume hier sehe, geht mir das Herz auf“, schwärmt auch ÖBB-Konzernbetriebsratsvorsitzender Roman Hebenstreit.
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