Ab Herbst gibt es in der Grazer Lehrwerkstätte der ÖBB 20 neue Lehrstellen. Der Um- und Ausbau der Räumlichkeiten kostet rund 1,7 Millionen Euro. Die Führungsebene der ÖBB und die Politik zeigen sich von den Neuerungen begeistert.
Mit einer großen VR-Brille am Kopf wirkt der junge Mann in der Arbeitshalle der ÖBB-Lehrwerkstätte in Graz fast fehl am Platz. Dabei ist das moderne Gerät ein Beweis dafür, wie sehr sich die Ausbildung von jungen Menschen in den vergangenen Jahren verändert hat und noch weiter verändern wird.
„Die Lehrlingsausbildung hat für die ÖBB einen besonders hohen Stellenwert und ist ein zentraler Bestandteil der Entwicklung des Unternehmens“, sagt Silvia Angelo, Vorständin der ÖBB-Infrastruktur. Die rund 1,7 Millionen Euro, die nun in den Ausbau der Lehrwerkstätte fließen, sind demnach eine Investition in die Zukunft des Unternehmens.
Der Ausbau der Lehrwerkstätte in Graz ist ein starkes Signal für die Mobilitätswende und eine klare Kampfansage an den Fachkräftemangel.

Mobilitätsminister Peter Hanke (SPÖ)
Bild: Martin A. Jöchl
20 neue Lehrstellen ab Herbst
Insgesamt 350 Lehrlinge bilden die ÖBB in der Steiermark aus, 92 davon am Grazer Standort. Wenn im September 2026 die neuen Lehrlinge beginnen, werden aber nicht nur die üblichen 19 Plätze der fertigen Fachkräfte neu besetzt, sondern 20 weitere. Dafür entstehen in den nächsten Monaten auf rund 640 Quadratmetern moderne Laborräume, EDV-Schulungsräume und ein Elektro-Labor.
Das nahm sich Mobilitätsminister Peter Hanke (SPÖ) zum Anlass, um den Grazer Lehrlingen einen Besuch abzustatten. Seine Botschaft dabei war klar: „Dieser Ausbau ist ein starkes Signal für die Mobilitätswende und eine klare Kampfansage an den Fachkräftemangel.“ Auch ÖBB-Konzernbetriebsratsvorsitzender Roman Hebenstreit kann dem nur zustimmen: „Es braucht Unternehmen, die wie die ÖBB Verantwortung für die nächste Generation übernehmen und in deren Ausbildung investieren.“
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