Beim Landmaschinenhersteller Pöttinger mit Hauptsitz in Grieskirchen (OÖ) ist der Umsatz im Ende Juli abgeschlossenen Geschäftsjahr 2025/26 leicht nach oben gegangen – um fünf Prozent auf 485 Millionen Euro. Der Dürresommer trübt jedoch den weiteren Ausblick.
Pöttinger stellt verschiedene Maschinen für die Landwirtschaft her, etwa Pflüge und Sämaschinen. Dem nunmehrigen moderaten Umsatzwachstum ging ein großes Minus voraus: Im Geschäftsjahr 2022/23 lagen die Erlöse noch bei 641 Millionen Euro – im Jahr darauf fielen sie auf 461 Millionen Euro. Nun gibt es eben wieder ein leichtes Plus von fünf Prozent.
Trockenheit „wird Situation verändern“
Trotz anhaltender geopolitischer Herausforderungen habe man noch bis vor einigen Wochen „erste Anzeichen einer Stabilisierung“ der Märkte gesehen, sagt Gregor Dietachmayr, Sprecher der Geschäftsführung von Pöttinger. Doch durch die Trockenheit in fast allen europäischen Ländern und die daraus „resultierenden Mindererträge in der Landwirtschaft wird sich die Situation verändern.“
Das abgelaufene Geschäftsjahr 2025/26 sei aber zufriedenstellend verlaufen. Als erfreulich bezeichnete Dietachmayr die Entwicklung im Bereich der Grünlandtechnik. Die Marktanteile seien auf hohem Niveau geblieben und konnten bei Heugeräten und Ladewagen ausgebaut werden, heißt es, ohne genaue Zahlen zu nennen.
90% werden exportiert
Die Exportquote blieb mit 90 Prozent stabil, Frankreich und Deutschland gehören zu den wichtigsten Märkten. Die Anzahl der Mitarbeitenden ging um ein ein Prozent auf 2.100 Personen zurück. Exakt 1.173 davon arbeiten in Österreich, 407 in Tschechien, 208 in Deutschland, 76 in Italien, und die anderen 217 in den weiteren Pöttinger-Niederlassungen weltweit.
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