Für die Linzer sind in der Champions League sechs bis sieben Zähler drinnen. Vorfreude auf die Bayern um ÖFB-Teamspieler Konrad Laimer. Der Weg der Norweger als Vorbild. „Krone“-Kolumnist Andreas Herzog blickt auf die am Dienstag startende Saison in der Champions League.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich nach dem 0:1-Rückstand im Play-off-Rückspiel gegen Celtic Glasgow nicht mehr an das LASK-Wunder geglaubt, den Fernseher erst in der zweiten Halbzeit aufgedreht habe. Der 5:1-Sieg war ein magischer Abend für ganz Fußball-Österreich, weshalb die Linzer völlig verdient in der Ligaphase der Champions League Rot-Weiß-Rot vertreten dürfen. Im Konzert der Großen ist der Doublesieger für mich aber kein Punktelieferant. Performt man so stark wie in der heimischen Liga, ist in jeder Sekunde höchst konzentriert und kompakt, kann sich LASK in jedem Spiel Chancen ausrechnen. Dann traue ich ihnen sechs bis sieben Punkte, auch eine Überraschung gegen ein Kaliber zu. Was eine erfolgreiche Geschichte in der Königsklasse wäre.
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