Auf der dritten Etappe der Sauerland-Rundfahrt konnte das Team Vorarlberg seine Ziele nicht ganz umsetzen. Giacomo Ballabio schloss den Tag als 14. ab, kletterte in der Gesamtwertung auf Rang 17. Heute wird das große Finale gefahren.
Am dritten Tag der Sauerland-Rundfahrt wurde nicht taktiert. Schon nach wenigen Kilometern formierten sich die ersten Ausreißer mit Tobias Nolde vom Team Vorarlberg. Auf einem selektiven 12,2-Kilometer-Rundkurs mit Start und Ziel in Wenholthausen fuhr die Gruppe bis zu zweieinhalb Minuten Vorsprung heraus, wurde dann aber vom Feld geschluckt. Giacomo Ballabio blieb bis zum Schluss bei den ersten Verfolgern und landete als bester Team Vorarlberg-Profi auf Platz 14. „Unser Plan ist nicht bis zum Schluss aufgegangen. Insgesamt hatten wir auf dem Kurs mit 3000 Höhenmetern gehofft, dass wir unsere Qualitäten am Berg noch besser ausspielen können. So blieb uns ein absoluter Spitzenplatz verwehrt und auch in der Gesamtwertung ist Philipp Hofbauer der Sprung in die Top zehn nicht gelungen“, bilanzierte Renndirektor Paul Renger.
Finale am Sonntag
Die nächste Chance bietet sich am Sonntag beim großen Finale. Es geht auf den Kahlen Asten, auf dem Weg haben die Fahrer unter anderem die berüchtigte Hirschberger Wand mit bis zu 34 Prozent Steigung zu bewältigen. Aussichtsreichster Ländle-Fahrer ist nun Ballabio, der sich mit 2:03 Minuten Rückstand in der Gesamtwertung auf Rang 17 verbesserte.
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