Gleich zwei Einsätze hielten die Bergrettung Strobl am Freitagabend auf Trab: Ein deutsches Paar musste wegen Erschöpfung aus dem Bereich der Schartenalm ins Tal gebracht werden. Später geriet ein Bergsteiger am Sparber in steiles Absturzgelände und musste bei Dunkelheit abgeseilt werden.
Diesen Abend haben sich die Bergretter aus Strobl sicher anderes vorgestellt: Der Schulungsabend der Bergrettung vom Wolfgangsee begann am Freitag noch mit einer geplanten Übung. Doch schon kurz nach Beginn ging die erste Einsatzmeldung ein: Ein Paar aus Deutschland war im Bereich der Schartenalm im Postalm-Gebiet unterwegs und konnte wegen Erschöpfung nicht mehr weiter. Ein Bergrettungstrupp machte sich auf den Weg und brachte die beiden sicher ins Tal.
Direkt nach dem Ende des Schulungsabends folgte der zweite und deutlich forderndere Einsatz. Ein Bergsteiger hatte sich im Bereich des 1.502 Meter hohen Sparbers in der Osterhorngruppe verstiegen und war in unwegsames, steiles Absturzgelände geraten. Bei Dunkelheit konnte ein Trupp der Bergrettung den Mann aufspüren und ihn mit Seilsicherung sicher aus dem Gelände abseilen. Anschließend wurde der erschöpfte Bergsteiger mit vereinten Kräften sicher ins Tal gebracht.
„Erst kurz vor Mitternacht konnten wir den Einsatz beenden und in unsere Ortsstelle zurückkehren. Ein langer und fordernder Einsatz“, berichtet Dominik Lichtenegger von der Bergrettung Strobl.
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