Salzburger Liga

Debütsieg für Schwarzach, Torgala in Derby & Puch

Der Auftakt der sechsten Runde der Salzburger Liga bot alles, was das Herz begehrt. Am äuffälligsten: Das punktlose Schlusslicht Schwarzach feierte in Überzahl gegen Berndorf den ersten Sieg. In Henndorf fielen gleich zehn Treffer, derweil schenkte Puch Aufsteiger Seekirchen Juniors einen Sechserpack ein.

Vorne blieb dank des späten Bürmoos-Siegs in Eugendorf (siehe Bericht zum Fan.at-Spiel der Runde in der Linkbox unten) alles unverändert. Das lag auch daran, dass sich Straßwalchen beim Derby in Henndorf von seiner besten Seite präsentierte. Schon zur Pause führte das Team von Coach Maxl Scharrer mit 4:0. „Mit den Wechseln ist dann Qualität verloren gegangen. Auf die beste erste Hälfte bislang folgte dann mitunter eine der schlechtesten. Nicht zuletzt ein Doppelpack in knapp 40 Sekunden hielt den Schaden für die Heimischen am Ende in Grenzen – 4:6. Stark: Der junge Benjamin Lugstein wurde abermals ins kalte Wasser geworfen, bedankte sich bei Scharrer mit einem Dreierpack. Henndorf-Coach Thomas Höltschl nahm zur Kenntnis: „Vor der Pause waren sie eine Klasse besser. Ich habe dem Team gesagt, dass wir da gemeinsam erhobenen Hauptes rausgehen werden und so sah es dann aus.“

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Auf die beste erste Halbzeit folgte die mitunter bislang schlechteste. Dabei war es 70 Minuten überragend.

Straßwalchen-Coach Maxl Scharrer musste sich am Ende ärgern.

Gleich sechs Tore gelangen indes Puch gegen Aufsteiger Seekirchen Juniors. „Sie sind aggressiv, gehen hoch drauf und wollen spielen. Es liegt uns, wenn wir ihr Pressing überspielen können“, sah es Trainer Daniel Buhacek. Sorda trug sich doppelt in die Schützenliste ein, Nussbaumer ebenso. Die Jung-Wallerseer zahlten erstmals Lehrgeld in der neuen Liga, Puch bleibt am Vorderfeld dran.

Erstmals jubeln konnte indes Schwarzach. Den Pongauern spielte Torraub-Rot für Gratzl nach einer halben Stunde in die Karten. Ein Dreierpack von Bozic, der erstmals in der Saison traf, führte die Gastgeber auf die Siegerstraße. „Wir konnten den Sack nie zumachen, deshalb war immer was drin für sie. Gottseidank haben wir das jetzt drüber gebracht“, fand Trainer Mario Krimbacher. Berndorf-Sportchef Werner Baier meinte: „Es war nicht unser Spiel heute. Wenn wir am Ende zwei, drei Tore mehr kassieren, können wir uns auch nicht beschweren.“ Immerhin zweimal kam man ins Spiel zurück. Wirklich ärgerlich war nur der Handelfmeter zum 1:2 aus Gästesicht. „Die Hand war angelegt. Dann fragt unser Spieler den Schiedsrichter, ob es ihn nicht freut, und er sagt, dass er eh nicht gerne hier wäre“, war Baier baff.

Startelf-Comeback freute mehr als Sieg
Ebenfalls einen knappen Sieg feierte der SAK im Stadt-Derby gegen ATSV. Das Goldtor fiel in die Kategorie sehenswert. Eine schnelle Kombination fand den Weg hoch auf den Flügel. Die folgende Rabona-Flanke verwertete Leibetseder, indem er allein im Zentrum aus der Drehung den Keeper umkurvte und einschob. Euphorie kam aber keine auf. „Wir hatten ja viele Situationen vor dem Tor. Pflicht erledigt, Hauptsache drei Punkte“, resümierte Obmann Walter Larionows. Ein Punkt stach dann doch ins Auge: Der allgemein als große Verstärkung empfundene Schuster feierte nach längerer Verletzungspause ein geglücktes Startelf-Comeback.

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