Liebe „Krone“-Leser! Sie haben es wahrscheinlich auch schon bemerkt: die Tage werden wieder kürzer, die Nächte kälter, am Morgen sind Täler immer öfter nebelverhangen. Kurz: Der Herbst ist da. Und damit ist auch wieder Zeit für den Almabtrieb. Das Brauchtum ist jedes Jahr ein Höhepunkt in der Region.
Freilich zieht das Spektakel, bei dem Kühe farbenfroh geschmückt von der Alm ins Tal getrieben werden, auch zahlreiche Touristen an. Mehrheitlich legen die Kühe ihren Weg heutzutage bequem mittels Traktor zurück. „Bei uns ist es keine Show für Touristen“, betont Senner Klaus Leitinger beim Besuch der „Krone“.
Für Traditionsbewusste, wie die Familie Leitinger, ist das nämlich keine Option. Der prächtige Kopfschmuck der Almkühe – sogenannte Fuikln – ist bei ihnen aus fein gehobelten Holzspänen gefertigt. Die Bänder werden dabei zu hunderten Rosetten und Sternen gebunden und in die gebogenen Tannen und Latschen gesteckt.
Wie viele Stunden Arbeit in den prächtigen Kunstwerken stecken und wie der Almabtrieb in St. Martin genau abläuft, lesen Sie auf krone.at
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