Nach genauen Untersuchungen wird nun zugesperrt: Innerhalb einer Woche werden in Niederösterreich vier Heime für Asylwerber aufgelöst. Die „Krone“ kennt die Standorte.
Nach der Schließung eines Quartiers für Asylwerber in Michelhausen im Bezirk Tulln, die „Krone“ berichtete, werden nun weitere derartige Einrichtungen zugesperrt. „Drei Asylheime schließen demnächst ihre Pforten“, erklärt der zuständige Landesrat Martin Antauer (FPÖ). Das sei das Ergebnis von im Vorfeld bereits angekündigten Evaluierungen.
Vier Heime innerhalb einer Woche
„Der Schutz unserer Bevölkerung hat für uns immer Vorrang. Und wir wollen Niederösterreich als Asylstandort so wenig attraktiv wie möglich halten“, erklärt der Asyl- und Sicherheitslandesrat die zusätzlichen Schließungen, die schon innerhalb von wenigen Tagen umgesetzt werden sollen.
In Niederösterreich fahre man laut Antauer eine ganz klare Linie. Er verweist dabei auch auf bereits gesetzten Maßnahmen wie die Sachleistungskarte oder eine zusätzliche Meldepflicht.
In Niederösterreich gibt es die Sachleistungskarte und eine zusätzliche Meldepflicht.

Martin Antauer, Asyl- und Sicherheitslandesrat
Bild: FPÖ
Bruck an der Leitha, St. Pölten und Schottwien
Konkret werden nach der Asylunterkunft in Michelhausen jetzt Heime in Bruck an der Leitha, Schottwien und St. Pölten aufgelöst. Laut „Krone“-Recherchen sind zwischen 20 und 30 Personen von dieser Maßnahme betroffen. Sie sollen eine neue Unterkunft erhalten.
„Wir schieben dem Geschäftsfeld Asyl und illegaler Migration gezielt einen Riegel vor“, so Martin Antauer abschließend.
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