Eine Medizinerin aus der Ukraine kämpft um die Berufserlaubnis in Österreich, doch trotz des Ärztemangels ist das Anerkennungsverfahren langwierig und nervenaufreibend. Die 37-Jährige bekam schon die abenteuerlichsten Jobangebote.
Die Geschichte von Olena B. ist kein Einzelfall. Die Ukrainerin hat in ihrer Heimat das Medizinstudium absolviert und dann als Fachärztin gearbeitet. Bis der Krieg kam und hoch qualifizierte Kräfte aus dem Land vertrieb. Nach einem Zwischenstopp mit Zulassung in der Slowakei kämpft sie jetzt in Österreich gegen Hürden an. „Es ist so unglaublich kompliziert, weil jedes EU-Land andere Regeln hat“, schildert die 37-Jährige in fließendem Deutsch.
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