Neue Angriffswelle

Irans Medien melden 11 Todesopfer bei US-Attacken

Ausland
02.09.2026 08:59
Porträt von krone.at
Von krone.at

Bei nächtlichen US-Luftangriffen auf Ziele im Iran sind nach iranischen Angaben in drei Orten mindestens elf Menschen getötet worden. Als Vergeltung auf US-Angriffe hat der Iran seine Attacken auf US-Ziele in umliegenden Ländern der Region verstärkt. Betroffen von iranischen Angriffen waren Jordanien, Kuwait, Bahrain und Kurdistan im Irak. 

Der Vize-Gouverneur der Provinz Chuzestan teilte mit, dass bei einem nächtlichen US-Raketenangriff auf drei Orte sieben Menschen getötet und acht weitere verletzt worden seien. Der iranische Rote Halbmond hatte zuvor bereits vier Tote infolge eines US-Angriffs im südlichen Bezirk Sirik gemeldet.

Vier Menschen starben demnach, nachdem Raketensplitter ein Haus in der Stadt Kuhestak getroffen hatten, in dem gerade eine Hochzeitsfeier stattfand. Dabei seien überdies 50 Menschen verletzt worden. 

Dieser X-Beitrag soll Rettungsmaßnahmen in Sirik zeigen:

US-Präsident Donald Trump rechtfertigte die „großen und gewaltigen“ US-Militärschläge auf Truth Social als Vergeltungsmaßnahme. Grund dafür seien der Versuch des Iran, Seeminen in der Straße von Hormus zu platzieren, sowie iranische Raketenangriffe auf Ziele in Jordanien. Letztere habe man erfolgreich abwehren können.

(Bild: Truthsocial.com/@realDonaldTrump/)

USA: „Keine Opfer“
Teheran hat mit „schwerwiegenden“ Konsequenzen als Reaktion auf die US-Angriffe gedroht. In Jordanien sollen laut Revolutionsgarden eine große Anzahl von US-Soldaten getötet worden sein. Zwei US-Vertreter sagten jedoch, es habe nach ersten Einschätzungen keine Opfer gegeben.

Schiffe in der Straße von Hormuz
Schiffe in der Straße von Hormuz(Bild: AFP/ATTA KENARE)

Washington äußert sich nicht 
Washington äußerte sich zunächst nicht zu den Berichten über die iranischen Angriffe auf die mit Washington verbündeten Länder der Region, wenngleich US-Präsident Donald Trump zuvor im Fall einer iranischen Reaktion vor „viel härteren und massiveren“ Angriffen gewarnt hatte.

Die militärische Konfrontation zwischen den USA und dem Iran war am Sonntag wieder aufgeflammt und hatte sich am Dienstag deutlich verschärft. Die US-Streitkräfte attackierten am Sonntag nach eigenen Angaben Raketenwerfer auf der Insel Larak in der vom Iran weitgehend blockierten Straße von Hormuz, um das Verlegen weiterer Seeminen zu verhindern.

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