Er sagt, er sei hinter dem Lenkrad eingenickt - das war beinahe das Todesurteil für einen 76-Jährigen aus Ebensee. Der Senior stürzte mit seinem Mercedes sieben Meter tief in den Höllbach im Weißenbachtal bei Bad Ischl. Glück im Unglück: Der Schwerverletzte konnte sich selbst befreien.
Der spektakuläre Unfall passierte am Dienstag um 13.32 Uhr. Der Lenker aus Ebensee wollte von Unterach Richtung B145 fahren. Nach eigenen Angaben nickte er im Sekundenschlaf ein. Der Mercedes kam rechts ab, fuhr auf das schräge Endstück einer Leitschiene auf, rutschte weiter und schlitterte dann sieben Meter tief in den Höllbach. Der Wagen kam in dem einen Meter tiefen Gewässer auf der Beifahrerseite zu liegen.
Fast ein Wunder
Der schwer verletzte Senior konnte sich selbst aus dem total zerstörten Mercedes befreien. Augenzeugen schlugen Alarm und leisteten Erste Hilfe. Beim Eintreffen der Ischler Feuerwehren wurde der Lenker bereits vom Roten Kreuz erstversorgt. Der 76-Jährige wurde dann ins Ischler Spital eingeliefert.
Schwierige Bergung
Somit bestand die Aufgabe der Feuerwehren daraus, das Wrack aus dem Bach zu bergen und die auslaufenden Betriebsstoffe zu binden. Dies erwies sich jedoch als relativ kompliziert, da der Wagen ca. 15 Meter unter der Brücke im Wasser lag und somit schwer zu erreichen war, so die FF Bad Ischl. Die Feuerwehren errichteten Ölsperren, um die auslaufenden Betriebsstoffe aus dem Wasser aufzufangen und eine Verschmutzung der Umwelt zu verhindern. Parallel dazu konnte der Pkw mit dem Kran der Hauptfeuerwache Bad Ischl aus dem Bachbett geborgen und einem Abschleppunternehmen übergeben werden.
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