In Straße von Hormus
USA greifen erstmals seit Wochen wieder im Iran an
Die US-Armee hat nach eigenen Angaben am Sonntag erstmals seit Wochen wieder Ziele im Iran angegriffen. Dabei sei die iranische Insel Larak in der Straße von Hormus attackiert worden, erklärte das für die Region zuständige US-Militärkommando CENTCOM.
Der Angriff galt demnach zwei Raketenabschussstellungen, an denen die iranischen Revolutionsgarden den Abschuss von mit Seeminen bestückten Raketen vorbereitet hätten, erklärte CENTCOM-Sprecher Tim Hawkins.
Zuvor war am Samstag in der Straße von Hormus erneut ein Tanker angegriffen worden. Das Schiff sei vor der Küste des Omans von einem unbekannten Geschoss getroffen worden, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) am Sonntagabend auf der Plattform X. Den Angaben nach kam es bereits am Samstag zu dem Vorfall zwölf Seemeilen nördlich der Stadt al-Chasab.
Derzeit lägen keine Berichte über Verletzte oder Umweltschäden vor, hieß es weiter. Wer für den Angriff verantwortlich war, blieb unklar. Die Behörden ermittelten. Zuletzt hatte die Behörde einen Angriff am Dienstag auf einen Öltanker vor der omanischen Küste gemeldet.
Zuletzt auf Druck gesetzt
Im seit sechs Monaten andauernden Krieg gegen den Iran hatten die USA zuletzt vor allem auf wirtschaftlichen Druck gesetzt. US-Finanzminister Scott Bessent kündigte vor wenigen Tagen eine „wirtschaftliche Erstickung“ des Iran an. Verschärfte Sekundärsanktionen sollen auch ausländische Geschäftspartner Teherans treffen. US-Präsident Donald Trump sprach von einem umfassenden „Wirtschaftskrieg“ gegen Teheran.

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