Energie-Offensive

Immer mehr Gemeinden auf Weg zur Selbstbestimmung

Burgenland
30.08.2026 11:00
Porträt von Burgenland-Krone
Von Burgenland-Krone

Bereits mehr als 60 Gemeinden haben über 200 Energieunabhängigkeits-Projekte gemeinsam mit Burgenland Energie umgesetzt. So können sie in Summe mehrere hunderttausend Euro pro Jahr an Energiekosten sparen.

Die Energieunabhängigkeit des Burgenlands wird jetzt direkt in den Gemeinden sichtbar. Mehr als 60 – vom Nord- über das Mittel- bis ins Südburgenland- haben mit Burgenland Energie bereits über 200 konkrete Energieunabhängigkeits-Projekte umgesetzt: 10.000 PV-Paneele, 150 Batteriespeicher, 80 Wärmepumpen, 17.000 LED-Straßenleuchten, 700 E-Ladestationen, 90 Gemeinde- und Fanclub-Energiegemeinschaften. Die Umsetzung erfolgt über das Energieunabhängigkeitspaket der Burgenland Energie mit Planung, Finanzierung, Errichtung und Sorglos-Garantie.

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Die Energiewende muss direkt in unseren Gemeinden und bei den Menschen ankommen.

Hans Peter Doskozil, Landeshauptmann

Eigene Energie, geringere Kosten, Unabhängigkeit
„Unser Ziel ist klar: Wir wollen das Burgenland bis 2030 energieunabhängig und klimaneutral machen. Dafür brauchen wir nicht nur große Wind- und Photovoltaikanlagen, sondern die Energiewende muss auch direkt in unseren Gemeinden und bei den Menschen ankommen“, sagt Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ). „Mehr als 60 Gemeinden zeigen bereits, wie dieser burgenländische Weg funktionieren kann: mit eigener Energie, geringeren Kosten und mehr Unabhängigkeit.“

Ein Energiesystem für Strom, Wärme und Mobilität
Die verschiedenen Technologien werden miteinander verbunden und bilden ein neues gemeinsames Energiesystem für Strom, Wärme und Mobilität: Die Gemeinde erzeugt auf ihren Gebäuden selbst Sonnenstrom. Batteriespeicher halten diese Energie für später bereit. Wärmepumpen ersetzen fossile Heizungen. Moderne LED-Systeme reduzieren den Stromverbrauch bei Straßenbeleuchtung und Sportplätzen. Wallboxen und Ladestationen schaffen die Infrastruktur für Elektroautos. Was die Gemeinde nicht selbst erzeugen kann, wird durch Wind- und Photovoltaikstrom aus den großen erneuerbaren Anlagen ergänzt.

Internationale Krisen und Preisschwankungen? Egal!
„So bleibt die Wertschöpfung in der Region und wir machen uns Schritt für Schritt unabhängiger von Energieimporten, internationalen Krisen und schwankenden Preisen“, erklärt Stephan Sharma, Vorstandsvorsitzender der Burgenland Energie.

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