In der Wissenschaft würde man von einem Paradoxon sprechen. Denn: Nachdem der Salzburger FPÖ-Landesrat Wolfgang Fürweger seinen Büroleiter geschasst hatte, springen ausgerechnet die Kommunisten dem Ex-FPÖ-Mitarbeiter zur Seite. Die Fraktion von der diametral anderen politischen Seite hinterfragt das Vorgehen des blauen Landesrates ...
Warum wurde Benjamin Kamper von FPÖ-Landesrat Wolfgang Fürweger entfernt? Warum wurde das Büro in seiner Abwesenheit geräumt und war jemand anderer dabei anwesend? Diese und zahlreichen weitere Fragen beschäftigen derzeit die Salzburger KPÖ.
Wie die „Krone“ berichtete, wurde Fürwegers Büroleiter Benjamin Kamper harsch aus dem Regierungsbüro entfernt. Im einseitig angeordneten Urlaub wurde sein Büro im Mai geräumt. Der Ex-Büroleiter moniert in einem Schreiben zudem, dass jegliche Zugriffe gesperrt wurden und er aus jeglichen Verzeichnissen gelöscht wurde. Fürweger kommentiere Personalangelegenheiten nicht, ließ er wissen.
Darum springen jetzt ausgerechnet die Kommunisten dem Ex-FPÖ-Mitarbeiter zur Seite. Natalie Hangöbl brachte die Anfrage an den Landesrat ein. „Wir haben arbeitsrechtliche Bedenken, beispielsweise beim Ausräumen des Büros in seiner Abwesenheit“, lässt die KPÖ-Landtagsklub-Vorsitzende wissen. Ob Fürweger derlei Anfragen in Personalangelegenheiten beantworten muss, ist fraglich. Sechs Wochen hat der FPÖ-Landesrat jedenfalls dafür Zeit zu reagieren.
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