Salzburgs Wasserretter und Feuerwehrkräfte waren Freitagabend im Dauereinsatz: Plötzlich aufziehender Sturm überraschte mehrere Wassersportler auf Fuschlsee, Mondsee und Wolfgangsee. Alle wurden wohlbehalten ans Ufer gebracht.
Es ging Freitagabend alles sehr schnell. „Es ist diesmal keine Gewitterfront hereingezogen. Plötzlich ist der Sturm heftig geworden, wie wenn man einen Schalter umlegt“, schildert Markus Gewolf von den Wasserrettern. Die Sturmwarnanlagen waren zwar schon aktiv, wurden aber von Sportlern zum Teil ignoriert.
Stand-up-Paddler vermisst
Auftakt der Einsatzserie war am Fuschlsee, wo ein Stand-up-Paddler vermisst war. Es konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Die Feuerwehr Fuschl kam dann aber noch zwei weiteren Paddlern zu Hilfe.
Am Wolfgangsee waren fünf Wassersportler in Not: Neben zwei Stand-up-Paddlern wurde ein Ruderboot bei der Falkensteinwand geborgen. Eine Suchaktion gab es außerdem nach einem Kitesurfer und einem Schwimmer. Beide sind zum Glück unverletzt.
Einsatzgebiet wegen des Sturms war außerdem der Mondsee: Mehrere Elektroboote, Stand-up-Paddler und Segelboote wurden abgeschleppt.
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