Jener Dobermann, der am Samstag in Buch-St. Magdalena (Steiermark) einen Zehnjährigen attackierte, wurde am Donnerstag von den Besitzern abgegeben. Der verletzte Bub konnte indes das Spital verlassen.
Buch-St. Magdalena wurde vergangenen Samstag Schauplatz einer folgenschweren Hundeattacke. Ein entlaufener Dobermann ging auf einem Fußballplatz auf eine Freundesgruppe los und fügte einem Zehnjährigen Bisswunden am ganzen Körper – von Oberschenkel über Schulter bis Rücken – zu, wir haben berichtet.
Jetzt, eine knappe Woche später, gibt es immerhin zwei erfreuliche Nachrichten, wie Bürgermeister Roland Nöhrer (ÖVP) schildert. Erstens: „Der verletzte Bursche hat die Klinik Oberwart verlassen und befindet sich am Weg der Besserung.“
Der verletzte Bursche hat die Klinik Oberwart verlassen und befindet sich am Weg der Besserung.
Bürgermeister Roland Nöhrer
Zweitens: Der aggressive Dobermann hat am Donnerstag die Ortschaft verlassen: „Die Besitzer haben den Hund selbstständig abgegeben“, sagt Nöhrer, der als Ortschef letztlich über eine Hundeabnahme entscheidet. Die Besitzer, ein pensioniertes Ehepaar, zeigten sich von Anfang an einsichtig. Es war nicht der erste Vorfall.
Wo der Hund jetzt untergebracht ist, weiß Nöhrer er nicht – dem Vernehmen nach wohl in einem Tierheim. Die Polizei führt Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung durch. „Bezüglich der Hundehaltung gab es keine Anzeigen“, berichtet Birgit Plank, Leiterin des zuständigen Veterinärreferats.
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