Nach dem tragischen Tod von Hayden Panettiere kommen immer mehr Details zu ihrer Beziehung mit On-off-Freund Brian Hickerson ans Licht. Er war bei der Schauspielerin, als sie starb. Doch nur wenige Monate zuvor soll die 36-Jährige ihr Sicherheitsteam angewiesen haben, den 37-Jährigen von ihr fernzuhalten.
Die Beziehung zwischen Panettiere und Hickerson galt als ausgesprochen turbulent, mehrfach musste die Polizei wegen Hickerson ausrücken. 2020 wurde er festgenommen und wegen häuslicher Gewalt und Körperverletzung angeklagt, 2021 bekannte er sich schuldig. Auch in ihren Memoiren „This Is Me: A Reckoning“ schrieb Panettiere über die skandalträchtige On-off-Liebe.
„Klare Anweisungen“ für Security
Erst im Frühjahr war die Schauspielerin auf großer Promo-Tour für ihre Biografie – und wollte zu diesem Zeitpunkt offenbar nicht mit Hickerson in Kontakt treten. Das jedenfalls lässt ein Bericht der „New York Times“ erahnen, wonach Panettieres Security-Team „klare Anweisungen“ erhalten habe, Hickerson während ihrer Buchtour von ihr fernzuhalten.
Auch der Barnes-and-Noble-Laden am New Yorker Union Square, in dem die Auftaktveranstaltung Mitte Mai stattfand, soll ausdrücklich angewiesen worden sein, den 37-Jährigen nicht hereinzulassen. Das Geschäft am Union Square erhielt demnach die „spezifische Vorgabe, einen Mann namens Brian Hickerson nicht hereinzulassen“.
„Unglaublich viel Rückhalt nötig“
Panettiere selbst sagte in dieser Zeit, sie habe „unglaublich viel Unterstützung und Rückhalt benötigt, um sicherzustellen, dass es für Brian keine Möglichkeit gab, wieder zurückzukommen“.
Was vorgefallen war, dass sich Panettiere drei Monate vor ihrem Tod nicht mit Hickerson konfrontieren wollte, ist bislang ebenso unklar wie die Frage, warum sie kurz vor ihrem Tod mit ihrem On-off-Freund nach South Carolina gereist war.
Hickerson kämpfte um Panettieres Leben
Der Polizeibericht bestätigte jedenfalls, dass Hickerson und sein Bruder Zach am Sonntag vor zwei Wochen in dem Apartment waren, als die Rettungskräfte eintrafen. Wie Zach später erklärte, habe er den Notruf alarmiert und gemeinsam mit seinem Bruder Brian verzweifelt um das Leben der Schauspielerin gekämpft.
Als Verdächtiger wird Brian Hickerson jedenfalls nicht geführt. Eine Autopsie von Panettiere ergab zudem, dass es keine Anzeichen für Verletzungen gab. Die Polizei erklärte, es gebe keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Todesursache und Todesumstände werden weiterhin untersucht.
Laut Polizeibericht zeigte Hickerson den Beamten eine Tasche mit Medikamenten, die Hayden eingenommen hatte. Zach wurde als sichtlich emotional beschrieben, während die Rettungskräfte versuchten, Hayden wiederzubeleben. Mittlerweile ermittelt auch die US-Antidrogenbehörde zum Tod der „Heroes“-Darstellerin.
Hickerson veröffentlichte Statement
Wenige Tage nach Panettieres Tod meldete sich Brian Hickerson über seinen Anwalt zu der Tragödie zu Wort. „Haydens Tod wird weiterhin untersucht, und es ist wichtig, dieser Untersuchung ihren Lauf zu lassen. Wie öffentlich berichtet wurde, bestätigte die Polizei, dass es keine Anzeichen für ein Fremdverschulden gab“, hieß es in der Nachricht.
Aus Respekt vor Haydens Angehörigen und angesichts der laufenden Ermittlungen werde es zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Kommentare geben.
Panettieres Mutter mit schweren Vorwürfen
Panettieres Mutter Lesley Vogel machte dem Freund ihrer Tochter unterdessen schwere Vorwürfe. „Der Mann in ihrem Leben, den wir schon seit geraumer Zeit loswerden wollten, war zum Zeitpunkt ihres Todes bei ihr – und das war Brian Hickerson“, teilte diese in einem ersten Statement mit.
Und erklärte weiter: „Es gibt eine lange Vorgeschichte, in der Brian Hayden immer wieder in ihrem Verhalten bestärkt hat. Deshalb haben sich ihr Vater und ich schon lange Sorgen seinetwegen gemacht.“
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