Nach der Kritik an seinem Rennstall und Teamkollegen Charles Lerclerc rudert Formel-1-Superstar Lewis Hamilton nun zurück.
Ferrari hatte sich am Sonntag in Zandvoort deutlich mehr erhofft, am Ende fuhren Lewis Hamilton (4.) und Charles Leclerc (5.) auch wegen langsamer Boxenstopps und eines ungünstigen virtuellen Safety Cars knapp am Podium vorbei. Zudem sorgte die Strategie des Teams für mächtig Wirbel.
In Runde 42 sollte Leclerc an die Box kommen, um sich frische Reifen abzuholen. In der Box wartete man bereits auf den Monegassen – doch der entschied sich, draußen zu bleiben. So verlor Hamilton, der knapp hinter Leclerc lag, schneller war und drängte, vorbeigelassen zu werden, wertvolle Zeit. „Tolle Art, Zeit zu verschwenden, Burschen. Gute Arbeit“, funkte der Brite sarkastisch an sein Team.
Versöhnliches Posting
Nun meldet sich Hamilton via Instagram zu Wort – und zeigt Reue. „Ein hartes Wochenende, aber wir nehmen wertvolle Punkte für das Team mit und sehen Anzeichen dafür, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen“, schreibt er in seinem jüngsten Instagram-Posting. Zudem sei Hamilton „unglaublich stolz auf alle im Werk, die weiterhin Updates liefern, Leistung aus dem Auto holen und uns vorantreiben. An das Team an der Rennstrecke: Vielen Dank. Euer Engagement und euer Einsatz bleiben niemals unbemerkt. Wir haben noch Arbeit vor uns, insbesondere über eine Runde, aber wir werden weiter hart arbeiten, lernen und uns gemeinsam verbessern.“
„Das war nicht meine beste Seite“
Und Hamilton entschuldigt sich für seine wütenden Worte am Funk: „In der Hitze des Gefechts kann es schon mal zu Frustrationsäußerungen kommen, besonders wenn einem etwas so sehr am Herzen liegt wie mir. Aber das war nicht meine beste Seite. Ich übernehme die Verantwortung dafür und werde mich bessern. Diese Leidenschaft rührt daher, dass ich an diese Mannschaft, die Menschen darin und das, was wir gemeinsam aufbauen, glaube.“
59 Zähler Rückstand
Nach zwölf von 23 Stationen hat Hamilton nun 59 Zähler Rückstand auf WM-Leader Kimi Antonelli (Mercedes). „Die Richtung ist klar. Der Glaube ist da. Und der Kampf geht definitiv weiter“, gibt der Routinier nicht auf.
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