Der tödliche Absturz jenes 19-jährigen Deutschen am Freitagnachmittag in einem Klettergarten in Kals am Großglockner in Osttirol gibt der Polizei nach wie vor Rätsel auf. Mittlerweile ist bekannt, dass der junge Kletterer vor den Augen von Freunden in die Tiefe stürzte. Eine Obduktion wurde angeordnet, die Kletterausrüstung sichergestellt.
Das dramatische Unglück ereignete sich am Freitagnachmittag, gegen 13.45 Uhr, im Klettergarten Lucknerhaus in Kals am Großglockner, welcher über 33 Sportkletterrouten und fünf Mehrseillängen-Routen verfügt.
Route mit unterem Schwierigkeitsgrad
Die Route namens „Lane“ wurde dem 19-jährigen Deutschen zum tödlichen Verhängnis. Sie gilt als eine abwechslungsreiche Mehrseillängen-Route im unteren Schwierigkeitsgrad. „Vier Freunde waren zusammen im Klettergarten unterwegs – zu je zwei Zweierseilschaften“, schildert ein Sprecher der Polizei auf „Krone“-Nachfrage.
Die Kletterausrüstung wurde sichergestellt, eine Obduktion der Leiche vonseiten der Staatsanwaltschaft angeordnet.
Ein Sprecher der Tiroler Polizei zur „Krone“
Unglück beim Abseilen von zweitem Standplatz
Die Seilschaft, der der 19-Jährige angehörte, habe die Route jedenfalls nicht komplett durchklettert. „Am zweiten Standplatz angekommen, wollten sich die Alpinisten wieder abseilen“, so der Sprecher weiter. Und dann muss etwas passiert sein. Was, ist derzeit noch völlig unklar!
Der 19-Jährige stürzte rund 40 Meter in die Tiefe und erlitt dabei tödliche Verletzungen. Wie es dazu kommen konnte, ist weiter Gegenstand von Ermittlungen. „Die Kletterausrüstung wurde sichergestellt, eine Obduktion der Leiche vonseiten der Staatsanwaltschaft angeordnet“, sagt der Sprecher.
Mit Ergebnissen sei wohl erst in der kommenden Woche zu rechnen.
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