Für große Aufregung sorgte am Mittwochnachmittag der Fund einer Fliegerbombe in der steirischen Landeshauptstadt Graz. In der Nähe des Hauptbahnhofs, der im Zweiten Weltkrieg bombardiert wurde, fanden Bauarbeiter das Gerät. Mittlerweile konnte Entwarnung gegeben werden.
Großalarm in Graz: Gegen 15 Uhr wurde eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg von einem Bagger beim Graz-Köflacher-Bahnhof ausgegraben. Die Bauarbeiter erkannten sofort die Gefahr und verständigten die Einsatzkräfte. Diese rücken mit Blaulicht aus und sperrten die Straße im Bereich Köflachergasse/Alte Poststraße, und zwar in einem Umkreis von 200 Metern um den Fundort.
Polizeisprecher Leo Josefus zur „Krone“: „Aufgrund des Umstandes, dass das Kriegsrelikt im Bereich des Hauptbahnhofes gefunden wurde, wurde sofort ein Sperrkreis errichtet. Der öffentliche Verkehr wurde eingestellt, auch der Zugverkehr der GKB ist von dieser Maßnahme betroffen.“
Alarmierte Polizisten zogen auch den Entminungsdienst hinzu, der die Bombe wenig später entschärften konnte. Gegen 16.30 Uhr gaben sie Entwarnung. Alle Sperren sind aufgehoben, Züge und Öffis fahren wieder.
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