Salzburg gewann das Play-off-Hinspiel zur Europa League bei Mjällby durch ein spätes Eigentor 1:0. Trainer Danny Röhl war dennoch nicht zufrieden.
Die „Krone“ berichtet aus Mjällby
Dorffeststimmung vor dem Anpfiff zwischen Mjällby und Salzburg am Donnerstagabend. Ein älterer Herr warf den Holzkohlegrill an, eine Blasmusik sorgte für schöne Klänge. Und auch weitere Gegebenheiten hatten Dorfflair. Wegen laufender Bauarbeiten bezogen beide Mannschaften in Containern ihr Quartier. Das erste Warmmachen fand auf einer freien Fläche entlang der Stadionmauer statt.
In der ersten Hälfte war Salzburg überlegen, Linksverteidiger Schmid verpasste zweimal sein Premierentor. Nach dem Seitenwechsel agierten die „Bullen“ zunächst schwach. „Wir haben viele Bälle verloren und ihnen Chancen ermöglicht“, sagte Innenverteidiger Boma beim Blick auf zahlreiche Abschlüsse der Schweden. Etwa als Mjällby vor 3500 frenetischen Fans nur die Latte traf.
Den Leistungsabfall bemängelte auch der Trainer. „Das darf uns nicht passieren“, so Trainer Danny Röhl. Erst in der Schlussphase fanden die Mozartstädter ihren Fokus wieder. Und in der letzten Minute der Nachspielzeit fiel doch noch das 1:0. Der eingewechselte Neuzugang Umut Tohumcu hatte bei seinem Pflichtspieldebüt die Beine im Spiel, am Ende wurde der Treffer als Eigentor von Pettersson gewertet.
„Darüber müssen wir noch reden“
Kapitän Nikolas Veratschnig hielt kritisch fest: „Wir sind glücklich, dass wir das Tor noch gemacht haben, aber über die Leistung müssen wir noch reden.“
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