ÖFB-Torwart Florian Wiegele hat in der Europa League mit seinem Verein Viktoria Pilsen eine bittere 0:3-Niederlage gegen Union Saint-Gilloise hinnehmen und dabei auch Kritik einstecken müssen. Ex-Teamspieler Andreas Herzog stärkt ihm allerdings nach dem Match den Rücken.
Der Auftakt in die Europa League ist Wiegele und seinem Team nicht erfolgreich geglückt. Kein Tor aber drei Gegentore – die Kritik am Auftritt von Viktoria Pilsen fiel nach Abpfiff nicht zu knapp aus. Mittendrin auch ÖFB-Torhüter Florian Wiegele.
„Schnecken“ in der Abwehr
Dass dieser dreimal hinter sich greifen musste, lag aber weniger an ihm, findet Experte Andreas Herzog nach der Partie bei Sky Sport Austria: „Es ist schwierig für ihn, wenn du Schnecken vor dir in der Abwehr hast. Wenn dann die gegnerischen Stürmer allein aufs Tor laufen, ist es dann schwer, dass du die Schüsse hältst“, bricht der ehemalige Teamspieler eine Lanze für den 25-Jährigen.
Denn zur Wahrheit gehört auch, dass der ÖFB-Legionär ansonsten eine gute Partie gezeigt hatte. „Drei Gegentreffer sind natürlich nicht leiwand bei einem Heimspiel, aber wenn man die Paraden sieht, die er trotzdem noch zusätzlich gemacht hat, kann sich, glaube ich, jeder einzelne Fan von Pilsen glücklich schätzen, dass er noch richtig gute Paraden gemacht hat“, so Herzog abschließend.
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