Ein Abend zum Vergessen für Nikolas Polster! Der ÖFB-Goalie patzte am Donnerstagabend bei der 0:5-Niederlage von Nijmegen gegen Topklub Juventus Turin gleich doppelt. Anschließend gab’s Kritik von seinem Trainer.
Der im Sommer in die Niederlande gewechselte Polster hatte sich sein Debüt in einer Europacup-Ligaphase sicherlich anders vorgestellt. In Minute neun verschätzte sich der Keeper und ermöglichte damit die frühe Juve-Führung durch Nicolas Gonzalez.
Ein weiterer unüberlegter Ausflug des 24-Jährigen ermöglichte letztlich den 5:0-Endstand durch Randal Kolo Muani. „Bei allem Respekt, aber ich würde den Ball wegköpfen. Ich würde ihn kommen sehen“, sagte Nijmegen-Coach Dick Schreuder, als er auf die Patzer seines Schlussmannes angesprochen wurde.
„Lektion auf dem höchsten Level“
Mit der Defensivleistung seines Teams war er nicht einverstanden. „Wir sind noch nicht am Ziel. Wir brauchen noch viel mehr Zeit. In der Abwehr haben wir die Dinge einfach noch nicht im Griff.“ Die 0:5-Klatsche in Turin sei „eine Lektion auf dem höchsten Level“ gewesen. „Wir sind ganz klar nicht gut genug. Das habe ich nicht erwartet“, haderte Schreuder.
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