"Noch schwach"
Ebola: Madrider Patientin aus Spital entlassen
Sie wurde mit tosendem Beifall der anwesenden Journalisten, Angehörigen und Freunden in der Freiheit begrüßt. Die Frau hatte sich bei der Versorgung eines aus Westafrika eingeflogenen Missionars mit dem Virus infiziert. Der Madrider Gesundheitsbeauftragte Javier Rodriguez, selber Arzt, hatte ihr indirekt die Schuld an der Infizierung gegeben und gesagt, man brauche "keinen Master, um einen Schutzanzug richtig anzulegen". Als möglicher Infektionsgrund wurde nämlich unsachgemäßer Umgang mit ihrer Schutzmaske angegeben.
Die Frau bedankte sich bei den "selbstlosen Ärzten", die ein Wunder vollbracht hätten. Die Medienvertreter bat sie, ihre Privatsphäre zu respektieren. "Wir werden irgendwohin fahren, wo ihr uns nicht finden werdet", sagte der Ehemann zu den Journalisten.
Behandelnde Ärztin: "Es gab kritische Momente"
Die 44-Jährige werde ein normales Leben führen können, bis zur völligen Genesung dauere es aber einige Zeit, teilten die Ärzte mit. Auf die Frage, ob die Patientin irgendwann in Lebensgefahr gewesen sei, sagte eine Tropenmedizinerin: "Es gab kritische Momente."
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