Das Bau-Budget darf nicht gesprengt werden, das Gestein darf auch nicht aus dem Mönchsberg gesprengt werden... Immerhin der Salzburger Schulstart darf sich noch spannend gestalten: Pünktlich am 14. September kommt aufgrund der Festspiel-Bauarbeiten ein neues Verkehrskonzept für die Altstadt.
Pünktlich zum Salzburger Schulbeginn am 14. September starten die Salzburger Festspiele mit einem neuen Bauabschnitt. Der Mönchsberg wird für die unterirdische Erweiterung der Häuser ausgehöhlt. Bereits acht Jahre nahm die Planung der aufwendigen Arbeiten bis dato in Anspruch. Auch die Ausarbeitung eines neuen Verkehrskonzeptes gehörte dazu. Denn die Zufahrt in die Salzburger Altstadt von seitens des Neutors wird ab Beginn der Bauarbeiten zumindest für ein halbes Jahr nicht mehr möglich sein.
Konkret bedeutet das eine Vollsperre für den motorisierten Verkehr bis inklusive März 2027. Es dürfen somit auch keine Einsatzfahrzeuge, Anrainer und Co. das Neutor passieren. Buslinien werden um den Mönchsberg umgeleitet. Zudem werden Zufahrtsbeschränkungen am Müllner Hügel und dem Ferdinand-Hanusch-Platz gelten.
Im Mönchsberg sollen für die Festspiele innerhalb der nächsten drei Jahre eine Hinterbühne, Montagehalle, Probesäle, Verbindungsgänge und Haustechnikräume entstehen.
Keine Sprengungen im Berg vorgesehen
Geschaffen wird der Raum, indem das Gestein aus dem Berg gefräst wird. Es soll zu keinen Sprengungen kommen. Zudem würden die Baufortschritte ständigen Qualitätskontrollen unterliegen. Etwa im Hinblick auf Erschütterungen und Statik.
Das Haus für Mozart und die Felsenreitschule bleiben während der ganzen Bauzeit als Spielstätten durchgehend verfügbar. Das Große Festspielhaus wird von Herbst 2028 bis zum Frühjahr 2031 gesperrt. Es steht damit zwei Spielsaisonen nicht zur Verfügung.
Die Suche nach einer geeigneten Interimsspielstätte laufe noch, teilte das Kulturfestival am Donnerstag mit. Im Oktober wolle man sich auf eine Lösung einigen und diese der Öffentlichkeit präsentieren.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.