Immer mehr Güter werden im Cargo Terminal Graz umgeschlagen. Um Rückstaus (wie zuletzt im Juni) zu verhindern, wurde die Kapazität nun erhöht – ein sechster Portalkran wurde heute in Betrieb genommen. Auch ein neues Hauptquartier wird aktuell gebaut.
Er kann bis zu 45 Tonnen heben, hat sieben Millionen Euro gekostet und soll die Umschlagskapazität des Cargo Terminal Graz weiter stärken: Am gestrigen Donnerstag wurde der neue Portalkran aus der Taufe gehoben, es ist der mittlerweile sechste Mega-Kran, der dort Containertransporte aus aller Welt – sogar vollautomatisch – abwickeln kann.
Dieser Ausbau war mehr als nötig, denn erst im Juni war es am Cargo Terminal Graz wegen der rasant angestiegenen Zahl an Containertransporten immer wieder zu Rückstaus in der Abwicklung gekommen. „Unsere exportorientierten Betriebe brauchen leistungsfähige Logistik, um wachsen zu können und im internationalen Wettbewerb erfolgreich zu sein. Deshalb ist der konsequente Ausbau entscheidend“, sagt Wirtschaftslandesrat Willibald Ehrenhöfer (ÖVP).
„Zudem bieten Koralmbahn und Semmeringbahn enorme Chancen, die wir nutzen wollen. Jeder Ausbau stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und sichert Arbeitsplätze“, ergänzt FPÖ-Verkehrslandesrätin Claudia Holzer. Mitte September geht der Portalkran des österreichischen Herstellers Künz nun in Probebetrieb, Anfang November soll er dann an die Steiermärkischen Landesbahnen als Betreiber übergeben werden und Mitte November in Betrieb gehen.
Doch das Cargo Terminal wächst noch weiter: Am gestrigen Donnerstag wurde auch der Rohbau des neuen Hauptquartiers fertiggestellt. Zehn Millionen Euro werden in den Neubau mit Bürofläche für 100 Mitarbeiter investiert. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2027 geplant.
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