Beim Vorarlberger Alpinale-Kurzfilmfestival wurden wieder zahlreiche, internationale Filmemacher ausgezeichnet. Über 1300 Streifen wurden ursprünglich eingereicht. Die Jury hatte die Qual der Wahl.
Der Streifen „Found & Lost“ des in Wien lebenden Regisseurs Reza Rasouli ist beim 41. Alpinale-Kurzfilmfestival in Bludenz als „Bester Kurzspielfilm“ mit dem „Goldenen Einhorn“ ausgezeichnet worden. Aus ursprünglich über 1.300 Einreichungen wurden 70 Filmproduktionen aus 22 Ländern im Vorfeld ausgesucht.
Der 17-minütige Siegerfilm aus dem Jahr 2025 handelt von einem 70-jährigen syrischen Familienvater. Er arbeitet als Reinigungskraft in einem Club in Wien. Als er eines Tages eine verlorene Geldbörse findet, versucht er den Besitzer ausfindig zu machen. Daraus entstehen für den Protagonisten Tamim nicht nur zahlreiche Missverständnisse, sondern auch moralische Konflikte. Die Jury hielt fest: „Reza Rasouli hat in „Found & Lost“ auf subtile und authentische Weise den Clash zweier Welten inszeniert“. „Found & Lost“ hat auch bereits Auszeichnungen bei anderen Festivals in Österreich, Italien und den USA erhalten.
Jan Schenk gewann regionale Wertung
In der Kategorie „Bester Kurzfilm Horror“ setzte sich der US-Amerikaner Tim Schwagel mit „Blossom Needs A Ride Home“ durch. In der Kategorie Animation ging das Goldene Einhorn an die Schweizerin Marie Kenov für „Ostrich“, eine laut Jury „gelungene Animation über den Druck des Schönheitswahns“. Aus Deutschland wurden Aria Wolf für „Lichtung“ (Kategorie „Bester Kurzfilm VR-shorts) und Antje Hein (Kategorie „Bester Kinderkurzfilm“) für „Vor meiner Tür auf einer Matte“ ausgezeichnet. Jan Schenk aus Hohenems gewann mit „Zwischen Linien“ die Wertung „v-shorts“, die lokalen und regionalen Filmemachern offensteht. Sophie Roze nahm den „Publikumspreis“ für „Une guitare à la mer“ mit nach Frankreich.
Laut Veranstalter verzeichnete das Kurzfilmfestival 1.800 Besucherinnen und Besucher. Für die 42. Auflage im kommenden Jahr können bis 22. Februar 2027 Filme eingereicht werden.
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