Das Kopftuchverbot in Schulen sorgt seit seinem Inkrafttreten für hitzig geführte Diskussionen – auch in Vorarlberg. Am Freitag ging in der Landeshauptstadt Bregenz eine Demonstration gegen das Verbot über die Bühne.
Rund 650 Teilnehmerinnen und Teilnehmer fanden sich am Freitag zusammen, um gegen das Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren zu demonstrieren. Die Menschen zogen vom Festspielhaus bis zum Kornmarktplatz im Zentrum von Bregenz.
Die Veranstalter der Protestkundgebung sehen in dem Verbot eine Benachteiligung, weil ausschließlich das Kopftuch von Islam-Gläubigen gemeint ist und keine anderen religiösen Kopfbedeckungen. Die Religionsfreiheit werde durch das Verbot ebenfalls beschnitten.
Die Demo verlief friedlich, es kam zu keinen Vorfällen. Aufgerufen hat zur Protestkundgebung das „Bündnis Nein zum Kopftuchverbot“, das sich aus mehreren Gruppen zusammensetzt, darunter „Schule brennt“, „Schulstreik Vorarlberg“, „Selbstbestimmtes Österreich“ (SebÖ) und „Revolutionäre Kommunistischen Partei Vorarlberg“(RKP).
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