Der Flughafen in Wien-Schwechat ist ab sofort offizieller Logistik-Verbündeter des österreichischen Bundesheeres.
„Wir bereiten uns mit der Heereslogistikschule auf Krisen, Notfälle, gestörte Versorgungsketten und noch viele andere Krisen vor“, versichert Airport-Chef Günther Ofner. Strategischer Hintergrund: Wenn im Krisenfall plötzlich alles schnell gehen muss, darf keine Minute verloren gehen. Versorgung, Transporte, Technik und Nachschub müssen funktionieren – und zwar wie Zahnräder, die ineinandergreifen. Genau dafür rücken Flughafen Wien und das Österreichisches Bundesheer nun sehr eng zusammen.
Fünf Bereiche stehen im Mittelpunkt: Luftfrachtlogistik, Fahrzeugtechnik und Instandhaltung, Krisenlogistik, Qualitäts- und Prozesslogistik sowie Ausbildung und Fachkräfteentwicklung. Geplant sind gemeinsame Notfallübungen, Schulungen, Workshops und Fachbesuche. Auch Praktika, technische Hospitationen und Lehrmodule gehören dazu. Denn wenn eine Katastrophe eintritt, soll nicht erst improvisiert werden. Die Partner werden Abläufe bereits vorher gemeinsam trainieren.
Der Airport bringt dafür seine enorme Logistik-Erfahrung ein: Allein 2025 wurden mehr als 313.000 Tonnen Fracht abgefertigt. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner: „Wenn es darauf ankommt, muss Logistik schnell funktionieren.“
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