Fiktiver Alarm

Großübung im Gasteinertal für die Einsatzkräfte

Salzburg
03.10.2026 13:30
Porträt von Salzburg-Krone
Von Salzburg-Krone

Flammen an der Bergstation, eingeschlossene Gäste und vermisste Kinder im Speicherteich: Was nach einer Katastrophe klingt, ist heute in Bad Hofgastein ein groß angelegtes Übungsszenario. Rund 230 Einsatzkräfte trainieren in Bad Hofgastein für den Ernstfall.

An der Schlossalm in Bad Hofgastein wird heute der Ernstfall geprobt. Um 15 Uhr werden die Einsatzkräfte im Gasteinertal alarmiert. Rund 230 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren, der Bergrettung und der Wasserrettung nehmen an der Großübung teil. Dazu kommen die Alpinpolizei, die örtlichen Polizeiinspektionen, die Flugpolizei mit einem Hubschrauber sowie die Bezirkshauptmannschaft St. Johann im Pongau. Beteiligt sind auch die Gasteiner Bergbahnen und das Elektrizitätswerk in Bad Hofgastein.

Darsteller sorgen für möglichst realistische Bedingungen. Geübt wird bis in die Dämmerung, um auch Erfahrungen mit einsetzender Dunkelheit zu sammeln. „Die jetzige Übung ist jedoch etwas Besonderes“, sagt Michael Rachensperger, Katastrophenschutzreferent im Pongau.

Eine besondere Herausforderung ist der Einsatz moderner Technik. Bei der Übung kommen auch Drohnen zum Einsatz, die im Ernstfall etwa bei der Suche nach Vermissten oder bei Bränden helfen können. Die Behörde will gemeinsam mit den Einsatzorganisationen die Technik testen und Erkenntnisse für künftige Einsätze gewinnen.

Geübt wird an mehreren Schauplätzen: im Talbereich am Parkplatz und bei der Talstation der Schlossalmbahn, im Bergbereich bei der Bergstation inklusive der neuen Trafostation sowie beim Bergrestaurant. Weitere Übungsorte sind der Speicherteich Schlossalm und der Klettersteig Tauernblick.

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